Die lustigste Vokabel, die ich gelernt habe ist:
(im englischsprachigen Lonely Planet)
Jetzt sind wir zwar schon wieder zu Hause aber natürlich soll unser Bericht noch vervollständigt werden.
Von Malalcahuello machten wir uns über die Panamericana weiter auf den Weg nach Norden bis nach Talca. Achja, das muss ja erwähnt werden…bei schönstem strahlend blauem Himmel :-). Am frühen Abend kamen wir dann in unserer Unterkunft in der Nähe von Talca an. Ein riesiges Gelände mit Tieren, einem Fluß, der dort direkt fließt und einer Kettcar – Bahn (leider nur für Kinder ;-)). Außerdem gab es auch einen Swimming – Pool, den ich bei diesem schönen Wetter dann auch gleich genutzt habe. Wir aßen dort dann noch an einer großen Tafel gemeinsam unser Abendessen und dann neigte sich dieser Tag auch schon wieder dem Ende zu.
Am nächsten Tag machten wir uns früh auf zu einer Wanderung. Wir fuhren ca. 1 1/2 h zum Nationalreservat Altos del Lircay, um dort zu starten. Dort angekommen verputzten wir zunächst erst mal ein Teil unserer Frühstücks, das wir in einer Frühstückbox mitbekommen hatten. Dann ging es los in das Reservat und es ging in der prallen Sonne wieder bergauf und wir stellten uns mal wieder auf eine sehr sehr anstgrengende Wanderung ein. Zum Glück war es diesmal jedoch nicht der Fall und die Steigung hielt nicht ganz so lange an. Es gab immer mal wieder Steigungen, dazwischen war es aber auch mal eben oder ging auch ein Stück abwärts. DIese Wanderung war wirklich sehr schön zu laufen und zusätzlich noch in einer sehr schönen Landschaft, bei der man immer wieder tolle Ausblicke hatte. Wir liefen glücklicherweise die meiste Zeit unter Bäumen, da es wirklich ziemlich warm geworden war. Zwischendurch machten wir noch eine schöne Rast und das letzte Stück der Wanderung ging es dann in sehr karges Gebiet mit wenig Schatten. Dort grillten wir ein wenig in der Sonne und freuten uns über jeden Wind und jeden Schatten. Am Zielpunkt angelangt, wurden wir aber auch mit einer tollen Aussicht belohnt. Man schaute in ein Tal, in dem ein Fluß fließt und welches von großen Bergen umgeben war. Wirklich sehr schön! Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, ging es wieder zurück. Nach ca. 8 h kamen wir wieder am Auto an. Dies war wirklich eine der schönsten Wanderungen, die wir in Chile gemacht haben. In unserer Unterkunft angekommen, gab es noch ein leckeres Abendessen und dann fielen wir auch sehr geschafft ins Bett.
Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Santiago. Der Weg war zum Glück nicht mehr ganz so weit und wir kamen am frühen Nachmittag in Santiago an. Dort ramponierten wir leider noch ein wenig unseren Mietwagen, konnten ihn dann aber glücklicherweise dank toller Unterstützung ohne Extrazahlungen wieder zurückgeben. Danach war noch eine kurze Abkühlung im Pool angesagt (ihr merkt schon, dass Wetter verwöhnte uns die letzten Tage noch mal so richtig) und danach ging es zu einem gemeinsamen Abendessen. Wir wurden wieder genauso herzlich Willkommen geheißen, wie zu unserer letzten Ankunft in Santiago und freuten uns auch genauso wieder liebe Menschen um uns zu haben. Es war ein sehr schöner Abend mit natürlich sehr leckerem Essen.
Den nächsten Tag fuhren wir mit netter Begleitung nach Valparaíso, einer Hafenstadt mit älteren Gebäuden und kleinen bunten Häuschen am Hang. Nettes Städtchen! Weiter ging es nach Vina del Mar nicht weit von Valparaíso entfernt. Dies ist ein beliebter Urlaubsort mit schönen Stränden, wo zu dieser Jahreszeit glücklicherweise noch nicht so viel los war. Diesmal konnten wir den Pazifik also bei schönstem Sonnenschein genießen. Das Wasser war noch ziemlich kalt und so ging es nur mit den Füßen rein. Nach einem sehr netten MIttagessen ging es weiter an der Küste entlang und dann wieder zurück Richtung Santiago. Dort angekommen hatten wir Zeit uns noch ein wenig auszuruhen und eine Runde im Pool zu schwimmen bevor es dann zum letzten Abendessen in Chile in ein nettes Restaurant ging. Dieser Abend war ebenfalls sehr schön und so fiel der Abschied um so schwerer.
Nun war der Tag der Abreise gekommen. Nach einem gemütlichen Frühstück im Garten, machten wir noch ein paar Erledigungen bis es dann ans finale Packen ging. Nach einem kleinen Mittagessensnack, ging es dann auch schon zum Flughafen und es hieß Abschied nehmen… Nun sind wir wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen. Hier ist es ganz schön dunkel und kalt… aber wir haben ein wenig Sonne getankt und tolle Erinnerungen mitgebracht.
Die Zeit vergeht hier wirklich viel zu schnell… Schon wieder einige Tage seit dem letzten Beitrag vergangen. Gar nicht so leicht sich zu erinnern, was in der Zeit alles so passiert ist :-). Ich versuch es mal…
Nachdem wir die erste Nacht in Puerto Varas verbracht hatten, haben wir ein wenig die Umgebung erkundet. Wir sind nach Petrohué gefahren. Unterwegs konnnten wir den Vulkan Osorno, der dort alles überschattet, von allen Seiten bewundern. Außerdem sind wir noch an schönen Wasserfällen vorbei gekommen, die sich in das Lavagestein gegraben haben. In Petrohué gab es einen schönen See auf dem wir eigentlich eine Kanutour geplant hatten aber hier ist gerade noch nicht wirklich Saison und viele Sachen haben noch geschlossen, so konnten wir auch keine Kanus leihen. Alternativ wurden wir jedoch mit einem kleinen Motorboot über den See geschippert. Das war auch sehr nett und auch gar nicht anstrengend ;-). Auf dem Rückweg wollten wir uns dann den Vulkan auch noch ein bisschen näher anschauen. Bis zu einer bestimmten Höhe kann man mit dem Auto hinauf fahren und dort genossen wir die schöne Aussicht und schauten uns ein wenig um. Dann ging es zurück nach Puerto Varas.
Der nächste Tag begrüßte uns sehr grau und wir machten uns im Dauerregen weiter auf Richtung Norden. Wir fuhren nach Osorno und von dort aus an die Küste nach Bahía Mansa. Die Strecke führte durch eine sehr schöne Landschaft und endete am tosenden Meer. Da es aber leider den ganzen Tag nicht aufhörte zu regnen, stiegen wir kaum aus und verbrachten fast den ganzen Tag nur im Auto. Wir fuhren zurück nach Osorno, um dort zu nächtigen. Wir waren ja eigentlich schon vorgewarnt aber Osorno ist wirklich keine schöne Stadt und auch die Unterkunft war nicht so schön. Der Regen verstärkte diesen Eindruck wahrscheinlich noch.
Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Pucón. Auch hier kamen wir durch landschaftlich sehr schöne Gebiete, doch weiterhin im Dauerregen. Das bedeutete wieder, dass wir die Landschaft überwiegend aus dem Auto heraus genossen und nicht viel ausstiegen. In Pucón angekommen, schauten wir uns noch ein wenig die Stadt an. Danach machten wir uns zu unserer supertollen Unterkunft bei Bekannten auf. Da die Sonne ein wenig hervor blinzelte, machten wir noch einen kurzen Spaziergang dort in der Gegend und dann ging schon ein weiterer Tag zu Ende.
Der nächste Tag erwartete uns erneut mit Dauerregen. Den Vulkan Villarica, der ansonsten direkt aus unserem Fenster zu sehen wäre und das Wahrzeichen dieser Region ist, hatten wir bisher noch nicht zu Gesicht bekommen… Wir machten uns auf den Weg Richtung Nationalpark Villarica und machten eine zweistündige Wanderung, bei der wir uns durch den Schlamm kämpften. Das Wetter hatte weiterhin kein erbarmen und es regnete und regnete. Wir machten aber mal wieder Bekanntschaft mit einigen Tieren. Bei den Wanderungen und auch Autofahrten ist man aber auch irgendwie immer wieder überrascht, wenn plötzlich Kühe, Pferde, Schafe, o.ä. plötzlich vor einem auf dem Weg stehen. Eigentlich müsste man sich ja mittlerweile dran gewöhnt haben. Nach der Wanderung ging es in eine heiße Quelle, die es hier auf Grund der vielen Vulkane überall gibt. Das war wirklich sehr schön. Wir saßen in einer warmen Quelle in einem kleinen mit natursteinen eingefassten Pool und neben uns floß ein Fluss entlang. Von oben kam weiterhin der Regen, der dann aber auch gar nicht mehr störte. So haben wir diesen verregneten Tag sehr schön verbracht. Unsere Klisches von Südamerika werden hier übrigens so gar nicht erfüllt. Es ist total grün, überall blüht es und dann regnet es auch noch. Wir dachten irgendwie es wäre sonniger, trockener und staubiger. Aber dann ist es so, wie wir es nun kennen lernen vielleicht sogar schöner.
Der nächste Tag begrüßte uns mit…SONNE! Außerdem sahen wir, wie versprochen, den Vulkan aus unserem Fenster. Mit seiner verschneiten Spitze sah dieser auch wirklich sehr beeindruckend aus. Nach ein paar Erledigungen in Pucón machten wir uns auf den Weg in den Nationalpark Huerquehue zu einer Wanderung. Zunächst ging es ziemlich seicht an einem See entlang und an einem Bauernhof vorbei. Danach schlängelte sich der Weg jedoch wieder ziemlich steil nach oben und wir machten einige Höhenmeter gut. Zwischendurch gab es noch Abzweigungen zu wunderschönen Wasserfällen, die aber natürlich auch immer einige Meter nach unten führten und wir dann wieder nach oben auf den Hauptweg zurück mussten. Dies war ein weiterer anstrengender Aufstieg in Chile. Zwischenzeitlich wurden wir jedoch mit tollen Aussichten belohnt. Oben angekommen, fanden wir uns in einem schönen Wald mit mehreren Seen wieder. An einem dieser Seen machten wir Rast, bevor wir uns wieder an den Abstieg machten. Dieser war auch nicht ohne, da der Weg wirklich sehr matschig war. Nach 5 1/2 Stunden kamen wir geschafft wieder an unserem Auto an. Nach einem Abendessen in Pucón, fielen wir müde ins Bett.
Am nächsten Tag mussten wir uns leider von der tollen Unterkunft und unseren netten Gastgebern verabschieden. Wir waren aber natürlich auch gespannt und machten uns bei schönstem Sonnenschein weiter Richtung Norden auf. Nach einer Passüberquerung mit schöner Aussicht schlängelten wir uns Richtung Nationalpark Conguillo, den wir eigentlich durchqueren wollten, um zu unserem nächsten Ziel zu gelangen. Doch obwohl wir schon viele Dinge mit unserem Auto hier gemeistert haben, mussten wir hier kapitulieren. Die großen Bodenwellen und die riesen Wasserpfützen bei denen wir jedesmal bangen mussten wie tief sie nun sind und ob wir durchkommen, trübte die Fahrfreude ein wenig. Mit dem Motor in dem Auto, der noch nicht einmal den Namen verdient, trauten wir uns dann irgendwann doch nicht mehr weiter. Eigentlich sehr schade, denn der Nationalpark war sehr schön. Auf jeden Fall ging es dann wieder zurück und der Park wurde weiträumig umfahren. Dies kostete uns einige Kilometer und Zeit. An diesem Tag spürten wir mal wieder sehr deutlich, wie anstrengend das Fahren auf unbefestigten Straßen sein kann. Man muss wirklich sehr konzentriert sein, da auch immer mal wieder Schlaglöcher auftauchen oder Tiere auf der Straße stehen können. Wir fuhren durch eine schöne Landschaft, waren dann aber auch froh als wir nach einem langen Tag mit Auto fahren an unserer Unterkunft in der Nähe von Malalcahuello ankamen. (@ Richard: die Grüße an Ivana sind überbracht und natürlich sollen wir auch zurück grüßen)
Nach dem vorherigen langen Autofahrtag entschieden wir uns heute (ja, da sind wir jetzt schon angekommen) noch eine Nacht länger zu bleiben und einen autofreien Montag zu machen. Das Wetter ist wirklich sehr wechselhaft hier und heute war wieder grau und regnerisch. Das kam uns aber auch ganz gelegen und wir gingen den Tag ein wenig ruhiger an. Mittags machten wir uns dann aber auch noch auf den Weg auf eine vierstündige Wanderung, die mal keine großen Steigungen enthielt. Das war wirklich sehr entspannend und wir erwischten auch tatsächlich die Zeit des Tages, in der es die meiste Zeit nicht regnete und man sogar teilweise die Sonne erahnen konnte. Danach hatten wir wieder Zeit uns auszuruhen bis wir dann gemütlich unser Abendbrot zu uns nahmen und nun den Abend ausklingen lassen. So ein gemülicher Tag ist auch echt mal schön!
Morgen setzen wir dann unsere Fahrt Richtung Norden fort…to be continued.
Von Puerto Natales machten wir uns also am Freitag auf den Weg in den Nationalpark Torres del Paine. Schon der Weg dorthin war sehr schön. Es ist unglaublich wie eine Landschaft gleichzeitig so weit aber auch bergig sein kann. Der Weg wurde für uns zu einem kleinen Erlebnis als dann plötzlich die geteerte Straße endete und wir nur noch auf Schotterpisten fuhren für die nächsten Tage. Zum Glück gewöhnten wir uns schnell daran und machten uns nicht mehr all zu große Sorgen um das Auto.
Neben der tollen Landschaft, sahen wir auch viele Tiere. Neben den bekannten, wie Schafen, Kühen und Pferden, die hier massenweise am Straßenrand grasen und die momentan auch alle Junge bekommen haben. (Kleiner Exkurs: es ist einfach total merkwürdig, dass hier Frühling ist. Alles erwacht aus dem Winterschlaf, die Bäume sind hellgrün, die Tiere bekommen ihre Jungen und zwischendurch guckt man und denkt, die Blätter haben sich gefärbt aber dann sind es Blüten. Man ist halt überhaupt nicht auf Frühling eingestellt und muss immer wieder neu überlegen. Das ist gerade extremer als der Jetlag, der ja auf Grund der geringen Zeitverschiebung auch gar nicht so schlimm ausfällt.) Zurück zu den Tieren, nun nämlich zu den in Deutschland nicht heimischen. Ganz viele Guanakos haben wir gesehen, die dort in Herden durch die Gegend laufen und auch einige Nandus, die aber leider vor unserer Linse immer geflüchtet sind.
Nachdem wir im Nationalpark angekommen waren, wurde die Landschaft immer atemberaubender. Das bedeutete wir kamen nicht nur wegen der Schotterstraßen sehr langsam voran, sondern auch weil wir viel anhielten und die Landschaft genossen und natürlich auch gaaanz viele Fotos machten. Außerdem machten wir noch eine zweistündige Wanderung, die auch durch eine (wie sollte es auch anders sein?) wundervolle Landschaft führte und an einem kleinen See und einem schneebedeckten Berg mit Gletscher endete. Das ist echt Wahnsinn, wenn man da steht und plötzlich ein „Donnergrollen“ hört und dann riesige Schneemassen runter kommen. DIe Wanderung war wirklich sehr schön. Zurück am Auto machten wir uns langsam auf den Weg zu unserer Unterkunft und so ging der erste Tag im Nationalpark dem Ende zu.
Am nächsten Tag hatten wir eine Wanderung zu dem Wahrzeichen des Parks geplant, zu den Torres del Paine. Das sind drei turmartige Grantifelsen, die an einem kleinen See liegen. Morgens begrüßte uns der Tag mit Dauerregen und sehr starkem Wind aber diese Wanderung wollten wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Los ging es dann auch regenfrei und mit ein paar Sonnenstrahlen. Das erste Stück ging sehr steil nach oben und wir ahnten, dass diese Wanderung kein Sonntagsspaziergang wird… Als wir auf einer gewissen Höhe angekommen waren, fing es dann auch an zu schneien. Wir gingen auf einem sehr schmalen Weg oberhalb einer Schlucht entlang, in der sich unten ein Fluß entlang schlängelte. Dort kamen uns dann auch noch Pferde entgegen… Nach dem wir den Kamm erreicht hatten, ging es auch langsam wieder nach unten bis zu dem Fluß hinunter und dann auch eine Stückchen dran entlang. Dann wanderten wir eine zeitlang in einem schönem Wald entlang, wo es immer mal wieder hinauf und hinab ging und wir auch sehr abenteuerliche Holzbrücken überquerten. Dieses Stück war wirklich sehr schön zu laufen. Doch als wir uns dann dem Ziel sehr nah wähnten, kam der anstrengendste Teil! Wir mussten uns eine Stunde lang einen sehr steilen Berg hinauf kämpfen bzw. hinaufkraxeln. (Wer den einen steilen Teil von Schierke zum Brocken kennt mit den vielen großen Steinen auf den Weg, kann es sich vielleicht ein bisschen vorstellen. Diese Strecke war nur viel länger und steiler.) Das war wirklich sehr, sehr anstrengend und eigentlich dachte ich, dass ich einigermaßen fit bin… Auf jeden Fall sind wir dann doch irgendwann oben angekommen und waren glücklich, dass wir es geschafft hatten. Von den drei Türmen war leider nichts zu sehen, da sie vollkommen in den Wolken verschwanden. Wir machten ein kurzes Picknick und konnten zwischenzeitlich, als die Sonne ein wenig raus kam sogar die Türme in den Wolken erahnen. Da es dort oben aber ziemlich windig war, machten wir uns auch bald an den Abstieg. Auf dem Rückweg sahen wir noch einen tollen zum Teil roten Vogel, der wohl seinem Verhalten nach eine Art Sprecht sein muss. (Hier sieht man eh sehr viele bunte Vögel. Sehr hübsch, auch wenn es Vögel sind.) Danach machten wir noch eine kurze Rast in einer Hütte und dann kamen wir nach ca. 20 km mit vielem Auf und Ab und einer 7stündigen Wanderung wieder an unserem Auto an. Wir waren ziemlich kaputt, hatten aber eine wirklich schöne Wanderung hinter uns gebracht.
Der nächste und letzte Tag im Nationalpark wurde etwas gemütlicher angegangen. Wir machten uns auf den Weg zum Lago Grey, wo wir eine dreistündige Schiffahrt machten, die als Highlight ziemlich nah an einem Gletscher vorbei führte. Diese riesen Eismassen, die wir dort zu Gesicht bekamen, waren wirklich unglaublich schön. Diese unterschiedlichen Farben und Formen, die das Eis annehmen kann, sind unbeschreiblich. Wir haben sogar gesehen, wie ein riesen Stück von dem Gletscher abgebrochen und ins Wasser gefallen ist, das war auch ein Schauspiel. Wirklich, wirklich toll diese Schifffahrt! Nach einem kleinen MIttagssnack machten wir uns dann auch langsam auf den Weg zurück nach Puerto Natales. Es war schon ein wenig schade den Nationalpark wieder verlassen zu müssen. Es hat uns dort sehr gefallen. Aber auch die Rückfahrt war wieder sehr schön und in Puerto Natales hatten wir glücklicherweise eine sehr schöne Unterkunft mit dem Blick aufs Wasser und die schneebedeckten Berge. Wir ließen den Abend noch bei einem sehr leckeren Essen ausklingen und fielen geschafft und glücklich ins Bett.
Den nächsten Tag ging es dann wieder von Puerto Natales nach Punta Arenas zurück, von wo wir dann wieder Richtung Norden nach Puerto Montt flogen. Auf dem Flug konnten wir dann übrigens die Torres del Paine noch in ihrer vollen Pracht sehen, wo wir sie bei unserer Wanderung nicht bewundern konnten. In Puerto Montt wurden wir vom Flughafen abgeholt und zu unserer Unterkunft nach Puerto Varas gebracht. Mittlerweile war es schon ziemlich spät und wir aßen nur noch was und überlegten uns, was wir am nächsten Tag machen wollten. Mit dieser Schilderung geht es dann demnächst weiter…
Am Dienstag sind wir also in Punta Arenas angekommen und haben dort zwei sehr schöne entspannte Tage verbracht. Wir hatten dort eine sehr tolle Unterkunft mit sehr netten herzlichen Menschen. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir die Zeit nur in unserer Unterkunft verbracht haben :-).
An unserem Ankunftstag haben wir uns erst einmal die Stadt angeschaut. Wir waren am Wasser, besser gesagt an der Magellanstraße, haben uns an einem Aussichtspunkt einen Überblick verschafft und haben dann einen Friedhof besichtigt. Dieser Friedhof war wirklich sehenswert. Alles sehr schön zurecht gemacht und die Gräber waren eher Schreine. Außerdem wurde gerade an vielen Gräbern „Frühjahrsputz“ gemacht. Was nicht, wie bei uns bedeutet, dass kurz mal neue Blumen gepflanzt werden und das wars dann… es wurde lackiert und gewienert und das am Besten mit der ganzen Familie (die Erwachsenen arbeiteten, die Kinder kletterten auf den Gräbern herum). Das war wirklich ein Erlebnis :-).
Am nächsten Tag mussten wir dann mal wieder früh aufstehen, denn es ging los zu den Pinguinen! Um 7 Uhr war schon Abfahrt und dann ging es mit dem Minibus zur Ablegestelle. Dort stiegen wir in ein (Schlauch-)Boot und schon ging es Richtung Isla Magdalena. Dort angekommen erspähten wir schon von Weitem die drolligen Geschöpfe. Das ist wirklich toll, diese lustigen Tiere wirklich mal in ihrer natürlichen Umgebung durch die Gegend watscheln zu sehen. Wirklich sehr süß! Obwohl es schon ein bisschen merkwürdig war, dass sie statt in Eis und Schnee in Erdlöchern leben und dort ihre Eier legen. Eine Stunde hielten wir uns auf der Insel auf und dann ging es auch schon weiter zur Isla Marta. Dort gingen wir nicht an Land, konnten aber mit einigem Abstand Komorane und Seelöwen beobachten. Die Seelöwen waren auch sehr süß. Die Jüngeren sind ganz neugierig ganz in die Nähe des Schiffes gekommen. Nur Delfine haben wir leider nur sehr flüchtig gesehen…
Am Nachmittag sind wir dann noch ein bisschen durch die Stadt gewandelt. Unter anderem waren wir bei dem Denkmal von Magellan und haben den Fuß des Indianers berührt. Das bedeutet, dass wir irgendwann wieder her kommen :-).
Am nächsten Tag (Donnerstag) ging es dann mit unserem Mietwagen nach Puerto Natales. Auf dem Weg gab es schon sehr viel zu sehen und Puerto Natales ist auch ein ganz süßes Städtchen in einer tollen Landschaft. Abends haben wir noch einen schönen Spaziergang am Wasser entlang gemacht.
Heute ging es dann von Puerto Natales in den Torres del Paine Nationalpark aber davon später mehr…
P.S.: Der Bericht kommt leider ein bisschen verspätet, da wir hier nicht mit sehr guten Internetverbindungen gesegnet sind.