Dingle – Way, fünfte Etappe: von Dunquin nach Cuas

Los ging es bei gutem Wetter zur nächsten Etappe. Erstmal wieder ein bisschen an der Straße entlang, doch schon bald überquerten wir über Feldwege einen kleinen Berg , wo wir dann wieder den ersten tollen Blick auf die Küste werfen konnten. Wieder unten angekommen, ging es erstmal wieder zu einer kleinen Bucht. Wieder mit einem kleinen tollen Sandstrand – traumhaft schön. Danach entschieden wir uns, nicht unserem eigentlichen Weg zu folgen, sondern einen kleinen Umweg zu machen, damit wir noch länger an der Küste bleiben können. Wir wanderten also noch eine zeitlang oberhalb der Steilküste entlang und hatten erneut wunderschöne Ausblicke. Wenn man so dieses türkisfarbene Meer sieht kann man sich gar nicht vorstellen, dass es so kalt ist. Es sieht auf jeden Fall immer sehr einladend aus.
Auf dem Dingle – Way zurück, ging es leider wieder ein ganzes Stück über größere und kleinere Straßen. Aber nach einigen Kilometern wurden wir für die Mühen belohnt und wir kamen wieder an einen tollen Sandstrand, an dem wir wieder eine ganze Zeit entlang liefen. Zwischenzeitlich wanderten wir auf Grund des Wasserstandes oberhalb an der Steilküste entlang aber immer nah am Meer. Als der Strand endete, mussten wir diesen verlassen und eine kurze Zeit auf der Straße wechseln. Das erste Mal auf unserer Wanderung kamen wir nachmittags an einer Einkehrmöglichkeit vorbei, diese musste dann auch genutzt werden. So saßen wir auf einer kleinen Terrasse, genossen unsere kalten Getränke und aßen einen kleinen Snack. So schön wie es war, doch bald mussten wir wieder los, um auch den Rest der Etappe noch gut hinter uns zu bringen. Weiter ging es oberhalb einer schönen Steilküste entlang. Irgendwann bogen wir wieder ab und liefen auf Straßen weiter. Doch schon bald ging es über Feldwege und auf engen mit Büschen gesäumten Wegen weiter. Das letzte Stück ging es nochmal über Schafsweiden weiter und irgendwann erreichten wir unser B&B irgendwo im nirgendwo. Laut Reiseführer haben wir mit dieser Strecke 22 km hinter uns gebracht. Mit unserem Umweg wird es ein bisschen mehr gewesen sein und auch Mitwanderer haben per GPS eine längere Strecke gemessen. Die gefühlten Werte besagen auch, dass es mehr gewesen sein müsste. Wir waren zumindest ziemlich müde und geschafft an diesem Tag. Abends trafen wir noch Österreicher, die wir schon bei unserer vorherigen Unterkunft kurz gesehen hatten und verbrachten noch einen netten Abend.

Ein Gedanke zu „Dingle – Way, fünfte Etappe: von Dunquin nach Cuas

  1. Reni

    Hallo Ihr Beiden,

    danke für die beiden Berichte und die wunderbaren Bilder. Da krieg ich doch gleich noch mehr Lust auf die Bretagne. Schön, dass das Wetter gut ist zum Wandern.
    Weitherhin viel Spass.

    Liebe GRüße
    Reni

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