So schnell brechen schon die letzten die Tage an…
Am Donnerstag war aber erstmal für uns ein kompletter Relax – Tag angesagt. Wir haben also den ganzen Tag im Hotel verbracht und uns ausgeruht. Das tat wirklich sehr gut. Es hat auch seit Manila mal wieder geregnet aber auch nicht ganz so lange. So blieb noch genug Zeit für Pool und Hängematte.
An unserem letzten „richtigen“ Tag haben wir es noch mal geschafft eine ordentliche Portion Sonne abzubekommen, vielleicht auch ein wenig zu viel… Nach dem Frühstück ging es direkt vom Hotel aus mit dem Boot zur White Island; einer kleinen Mini – Insel bzw. Sandbank, die einfach sehr traumhaft ausschaut. Außerdem gibt es von dort einen sehr schönen Blick auf Camiguin und baden kann man dort auch schön. Leider gibt es auf Grund fehlender Vegetation auch keinen Schatten. Nach der Rückkehr und einer kurzen Runde im Pool, ging es auch schon weiter zur nächsten kleinen aber etwas größeren Insel – Mantigue Island. Dort ging es erst mit Auto und dann mit Boot hin und dort wurde in brütender Sonne dieses kleine Traumland umrundet. Glücklicherweise fanden wir dann aber ein schattiges Plätzchen und machten uns auf zum Schnorcheln. Das erste Mal war etwas gewöhnungsbedürftig aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht – schöne bunte Fische sind gar nicht so eklig, wie große komische Maschseekarpfen :-). Gen Nachmittag brachen wir nach dieser Überdosis Sonne wieder auf. Diesen tollen Tag rundeten wir noch in einem sehr netten Restaurant mit sehr sehr leckern Essen ab.
Heute ging es dann früh los. Denn wir haben ja einen langen Weg vor uns. Vom Hotel also zur Fähre, eine Stunde Fähre, dann die Fahrt von der Fähre nach Cagayan de Oro. Geplant war noch Einkäufe im Supermarkt zu erledigen, noch gemeinsam Mittag zu essen und dann zum Flughafen aufzubrechen. Aber es kam alles anders… Polizeikontrolle! Hin und her… viele Diskussionen und Telefonate und am Ende durfte unser Fahrer nicht mehr weiter fahren. Das bedeutete aber keineswegs, dass unser Kleinbus nicht weiter fuhr. Denn es fuhr einfach ein Polizist das Auto und ein weiterer stieg mit hinten gemeinsam mit dem eigentlichen Fahrer ein. Glücklicherweise konnte noch geklärt werden, dass sie uns nicht bis zum Flughafen fahren, sondern bis zu dem Restaurant. Also war zwar alles ein bisschen nervig und kurios aber im Endeffekt konnten wir noch ein schönes Mittagessen genießen. Und dann ging es los Richtung Flughafen mit neuem Bus, und plötzlich steht alles – Unfall, Baustelle und eh alles blöd. Hmm, da haben wir ganz schön geschwitzt. Auf die übliche Art der Philippinos wurden neue Spuren aufgemacht und alles ging kreuz und quer, Straßenteile wurden gesperrt und eine Umleitung tat sich auf. Irgendwann ging es glücklicherweise besser voran aber wir waren schon ziemlich spät dran. Da war nur noch ein mini – kurzes Abschiedsdrücken angesagt und schon ging es im Sauseschritt zum Check- In. Dort wurde uns mitgeteilt, dass wir auf ein früheres Flugzeug gebucht wurden, was Verspätung hat und schon wurden wir auch schon namentlich über den Lautsprecher ausgerufen. Also ging es weiter im Sauseschritt über die Bezahlung der Flughafengebühr, durch den Sicherheitscheck, direkt ins Flugzeug. Hört sich jetzt vielleicht nicht so an aber es war sehr nervenaufreibend. Aber wir sind gut in Manila angekommen und mussten dann „nur noch“ eine Stunde auf ein Gepäckstück warten… Dann kam glücklicherweise heraus, dass wir nicht noch mit dem Terminaltransfer durch Manila zu einem anderen Terminal fahren müssen – das war mal eine guten Nachricht. Jetzt sitzen wir noch in Manila, sind schon müde vom Tag und eigentlich geht die anstrengende Reise erst los. Aber wir hoffen das Beste.
See you in Germany!
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Camigiun
Am Dienstag, den 12.08. sind wir per Auto und Fähre nach Camiguin aufgebrochen, einer kleinen Insel, die zu Mindanao gehört.
Mittags kamen wir an und erkundeten unser Resort direkt am Meer und natürlich ging es auch wieder in den Pool (ins Meer kommt man hier leider nicht so schön rein). Im Schatten ließ es sich auch gut aushalten und so machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag und schon wieder verfliegt ein Tag…
Nun sind wir schon bei gestern angekommen. Da haben wir einmal die Insel umrundet. Das Highlight war White Beach. Hört sich zwar spektakulärer an, als es dann tatsächlich war, denn der Strand war wirklich winzig aber wir konnten von da aus schön ins Meer. Außerdem gab es dort ein Projekt zum Schutz der Muscheln. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie groß Muscheln werden können… echt gruselig! Außerdem gab es dort diese kleinen Fische, die einen an den Füßen rumknabbern und ich habe mich echt getraut meine Füße in das Wasser zu halten, das war eine Überwindung aber im Endeffekt gar nicht so schlimm und ziemlich kitzelig.
Und so seid ihr schon wieder auf dem neuesten Stand. Heute geht es in einen neuen Tag.
Mindanao
Am 06.08. sind wir also nach Mindanao geflogen. Dort gab es noch wichtige Vorbereitungen für das große Ereignis und es mussten nochmal die Kleider und Anzüge anprobiert werden. So neigte sich der Abend schon ganz schnell wieder dem Ende zu. Im Hotel angekommen ging es noch in den Pool und dann war auch schon Schlafenszeit.
Am nächsten Tag hieß es erstmal Entspannung. Das war auch dringend nötig! Und schön am Pool lässt sich das ja auch gut aushalten :-). Abends wurde dann die Zeremonie geprobt. Das war schon sehr interessant.
Freitag musste dann morgens noch eine Tanzeinlage für die Hochzeit geprobt werden. Wenn man so gar nicht tanzen kann ist das echt ne gute Sache aber es war sehr lustig! Und zum Glück war auch noch genug Zeit eine Runde im Pool einzulegen, bevor dann ein gemixter Junggesellinnen/ Junggesellen- Abschied stattfand, inklusive Poolsession.
Dann gab es am nächsten Tag einen Ausflug zu zwei Wasserfällen. Der erste war ganz nett und wir konnten uns auch ein wenig abkühlen. Doch der Zweite war so richtig beeindruckend. Es ging zwar erstmal über 400 Stufen nach unten aber das wurde auch belohnt. Kaum unten angekommen ging es in den See vor dem Wasserfall. Das war sehr erfrischend und wirklich richtig toll! Es war wirklich sehr schön dort vom See aus den Wasserfall und die tolle Umgebung aus nächster Nähe zu betrachten. Es gab eine ziemlich starke Strömung vom Wasserfall aus und es war ziemlich anstrengend dorthin zu schwimmen. Aber wir haben es geschafft und sind sogar durch den Wasserfall durchgeschwommen. Das war wirklich ein tolles Erlebnis. Danach mussten wir nur leider die vielen Stufen wieder hoch aber das haben wir dann auch noch geschafft.
Und dann war der große Tag! Da gibt es wirklich viele tolle Sachen zu erzählen aber hier in Kürze: Schon früh ging es los für uns Mädels in ein anderes Hotel. Dort zogen wir uns um und wurden geschminkt und viel Zeit verging. Auch hier wurden viele Fotos gemacht (hier sind wir übrigens eine kleine Attraktion und es werden ganz viele Fotos von uns und mit uns gemacht, ist irgendwie ganz witzig aber manchmal auch ein bisschen anstrengend, auf Facebook und You Tube sind wir jetzt auch vertreten…). Die Männer machten sich derweil im anderen Hotel zurecht. Zu um 17 Uhr ging es dann zur Zeremonie. Die war wirklich mal ganz anders als in Deutschland, echt interessant. Die Location war wirklich total schön, sie fand draußen statt und es war toll dekoriert. Zum Ende gab es dann auch noch ein Feuerwerk. Sehr schön! Danach gab es dann einen kleinen Snack und mit unserer Tanzeinlage führten wir dann das Brautpaar in den Saal ein. Dann gab es noch Reden, Spiele und Tänze und natürlich auch was zu Essen. Ziemlich schnell gab es jedoch eine Aufbruchstimmung (philippinische Hochzeiten gehen nicht so lange). Wir eröffneten jedoch einfach noch die Tanzfläche und glücklicherweise bekamen wir auch noch ein bisschen Gesellschaft. Wir ließen den Abend noch gemütlich auf dem Zimmer ausklingen. Es gibt auch ein Video zu dem Hochzeitstag, für einen ersten Vorgeschmack: http://Youtu.be/4UkPFiZ8gJ0
Der nächste Tag war dann natürlich auch erstmal Entspannung am Pool und dann gab es endlich auch mal eine Hausbesichtigung und einen tollen Abend in einem Restaurant am Meer. Abends hieß es dann wieder Sachen packen um am nächsten Tag mit dem Auto nach Camiguin aufzubrechen. Fortsetzung folgt…
Die erste Tage in Manila
So nach gut einer Woche kommt nun endlich der erste Blogeintrag. Es war echt viel los und so sind wir gar nicht zum Schreiben gekommen. Aber uns geht es gut und gerade liegen wir am Pool und erholen uns ein bisschen.
Aber von vorne. Zunächst erstmal der Bericht über die ersten Tage in Manila.
Am 02.08. sind wir hier angekommen. Da war es schon ziemlich spät und mit Geld holen, philipinischer SIM- Karte kaufen und ein Taxi für so viele Leute besorgen, was uns zu angemessenen Preisen zum Hotel fährt, wurde es immer später und wir waren alle ziemlich fertig.
Am nächsten Tag ging es dann auch gleich los und wir besichtigten Manila. Dort trafen wir auf eine komplett andersartige Welt: sehr bunt, chaotisch und spannend. Wir bekamen viele neue Eindrücke und hatten einen schönen Tag.
Am nächsten Tag fuhren wir ein bisschen weiter raus. Wir fuhren durch tolle Landschaften Richtung Meer. Dort schwamm ein Teil unserer Gruppe mit Delfinen das war ein tolles Erlebnis, auch wenn natürlich ein bisschen Show nicht fehlen durfte, die uns nicht so zusagte. Hier gab es zwischendurch auch immer wieder Regenschauer. Aber es ist ja glücklicherweise warmer Regen. Achja, außerdem wurde von zwei Tapferen die Gelegenheit genutzt mit einer Schlange zu „tanzen“. Die Fahrt war lang aber es war ein schönes Erlebnis. Das richtige Abenteuer fing dann aber erst an als wir wieder in Manila ankamen. Dort hatte es scheinbar noch mehr geregnet und die Straßen waren teilweise komplett überflutet. So wurde es wirklich zu einer Challenge wieder in Hotel zu kommen. Nach einiger Zeit war das jedoch glücklicherweise geschafft und es wurde auch klar, dass der Taifun, durch den der Regen verursacht wurde nicht bis nach Manila kommen würde. Nochmal Glück gehabt!
Auch am darauffolgenden Tag gab es einen Ausflug. Ein Vulkanaufstieg war geplant. Als wir dort ankamen war jedoch alles im Nebel. Also legten wir erstmal eine lange Pause bei Starbucks ein und hofften auf die Lichtung des Nebels. Nach einiger Zeit konnten wir dann auch tatsächlich den See erahnen, in dem der Vulkan liegt und beschlossen nach unten zu fahren. Unten angekommen, lichtete sich der Nebel glücklicherweise auch weiter und wir beschlossen mit dem Boot zum Vulkan überzusetzen und dort mit einem Guide hoch zu wandern. Der größte Teil der anderen Besucher haben sich übrigens für die bequeme Variante entschieden und sind mit dem Pferd nach oben geritten aber wir haben tapfer den Fußmarsch nach oben hinter uns gebracht und wir wurden auch mit tollen Ausblicken belohnt. Oben angekommen konnten wir den Ausblick in den Kratersee genießen und uns ein bisschen erfrischen und ausruhen. Es gab zum Beispiel frische Kokosnüsse. Als wir uns gerade wieder auf den Rückweg machen wollten, brach ein ziemlich fieser Regenschauer nieder. Aber wie gesagt, der Regen ist ja glücklicherweise warm… nass macht er trotzdem. Auf dem Weg bildete sich auch ein Rinnsal und wir kamen klitschnass unten an. Aber das tat der guten Laune glücklicherweise keinen Abbruch und wir hatten einen schönen Ausflug. Diesmal kamen wir auch ohne Überflutungen wieder in unserem Hotel an.
So ging auch unsere Zeit in Manila schon wieder zu Ende und am nächsten Tag flogen wir nach Mindanao, genauer Cayagan de Oro.
So, Fortsetzung folgt (hoffentlich).
P.S.: Fotos gibt es für Interessierte wohl erst zu Hause zu sehen…

