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Die letzen Tage in Island

Jetzt sind wir schon wieder zu Hause aber der Vollständigkeit halber möchten wir natürlich den Bericht unserer Reise noch zu Ende bringen.

Wie schon berichtet, gibt es hier wirklich viele Gletscher und nach dem wir diese schon von allen möglichen Seiten betrachtet haben, ging es am Montag nun noch auf eine Gletscherwanderung auf einen drauf. Das war wirklich sehr abenteuerlich. Mit Helm, Klettergurt, Eispickel und Spikes bewaffnet ging es auf den ziemlich bergigen Gletscher. Dort machten wir eine schöne Wanderung über die beeindruckenden Eismassen mit vielen tollen verschiedenen Blickwinkeln.

Danach ging es weiter auf unserer Tour durch schöne Landschaften bis zu unserer nächsten Unterkunft, wo wir wirklich sehr schön fast direkt am Strand in einer kleinen Holzhütte untergebracht waren. Wirklich toll! Nach einem schönen Strandspaziergang, machten wir es uns noch richtig schön gemütlich und ruhten uns vor dem Essen noch ein bisschen aus. Hier hätte man es wirklich noch ein paar Tage zum Ausklang der Reise aushalten können.

Aber am nächsten Tag ging es schon wieder in die Nähe von Reykjavik. Dort schauten wir uns noch die Brücke der Kontinente an. Wann ist es schonmal so leicht einfach von Europa nach Nordamerika zu spazieren? 🙂

Den Nachmittag ließen wir noch ganz entspannt in der Blauen Lagune ausklingen. Ein großes natürliches Becken, in dem schön warmes Wasser ist, welches türkis leuchtet. Soll sehr gesund sein dort zu baden. Außerdem gab es noch Silikatschlamm, den man sich ins Gesicht schmieren konnte, sehr spaßig. Das war auf jeden Fall ein schöner Abschluss des Tages und nach einem Abendessen, kamen wir dann auch schon ziemlich spät in unserer letzten Unterkunft in der Nähe des Flughafens an und trafen unsere Rückreisevorbereitungen.

Denn am nächsten Tag ging es dann schon ziemlich früh zum Flughafen und über Kopenhagen wieder zurück in die Heimat. Und da sind wir wieder… und schwuppdiwupp liegt die Reise schon wieder hinter uns.

Schnee und Gletscher überall

Die Zeit rennt und rennt… und wir haben weiterhin schöne Tage.

Gestern haben wir eine Schneemobiltour gemacht. Das war wirklich lustig und hat Spaß gemacht mit den Dingern, in riesen Schneeanzügen eingepackt, über den Schnee zu düsen. Leider war Schnee das einzige, was wir gesehen haben. Es hat die ganze Zeit geschneit und wir waren so hoch, dass wir in den Wolken waren, so dass wir dem „Schneemobilkapitän“ einfach glauben mussten, wenn er uns erzählt hat, was man an dieser oder jener Stelle alles so sehen könnte :-). Oder das ein paar Meter vor uns voll die fiese Gletscherspalte ist…

Danach folgten wir weiterhin der Ringstraße und kamen an eine tolle Gletscherlagune. Hier hat sich vor einem Gletscher ein großer See gebildet, auf dem nun große Eisstücke umhertreiben, die sich vom Gletscher gelöst haben und langsam ins nahegelegene Meer schwimmen. Zwischendurch tummeln sich noch ein paar Robben. Dort spazierten wir eine ganze Weile umher und schauten uns das Treiben an.

Den Rest den Tag entschieden wir uns für Entspannung. Wir fuhren schon relativ früh zur Unterkunft und gingen noch in den Hot Pot und machten uns einen entspannten Abend.

Heute ging es dann in den Nationalpark Skaftafell. Dort machten wir eine tolle Wanderung mit wunderschönen Ausblicken und spazierten noch zum Rande eines Gletschers. Dann ging es noch zu einem weiteren Gletscher, den wir uns aus der Nähe anschauten. (Gletscher gibt es hier echt einen nach dem anderen…) Und auch wenn es sich nicht so anhört, kann man damit auch einen Tag rumbekommen und so neigt sich auch der heutige Tag dem Ende zu.

Auch wie beim letzten Eintrag gilt: nicht so viele Worte aber wieder ein paar Bilder, die euch einen Eindruck vermitteln sollen.

Das Land der Trolle und Elfen

So, hier kommt mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Wir sind von den vielen Eindrücken aber abends echt immer ziemlich müde und geschafft, so dass wir die letzten Tage gar keine Zeit und Lust hatten etwas zu schreiben. Auch heute werde ich nicht allzuviel schreiben, sondern eher die Bilder für sich sprechen lassen. Die letzten Tage haben wir auf jeden Fall einige Kilometer zurück gelegt und hierbei viele verschiedene Landschaften und Wetterverhältnisse erlebt. Allesamt total beeindruckend!

Ein Highlight war eine sehr abenteuerliche Lavahöhlentour. In der Höhle mussten wir durch das eiskalte Wasser waten, durch ein schmales Loch robben und durften über das Eis rutschen. Außerdem haben sich in dieser Höhle wunderschöne Eisskulpturen gebildet – wirklich super! Schon der Weg dorthin war spannend in einem großen Pick – up für 11 Personen über Eis, Schnee und sehr unwegbares Gelände.

Aber auch der Besuch von Lavafeldern, Kratern, dampfender und brodelnder Erde und riesigen Schneemassen, um nur einiges zu nennen, gefiel uns sehr.

Tja, wenn man erstmal so ins Schreiben kommt…es gibt auch so viel zu erzählen, aber nun erstmal genug für Heute.

 

Reykjavik und die erste Touretappe

Nachdem uns Reykjavik an unserem Ankunftstag sehr grau und regnerisch begrüßte, ging der nächste Tag genauso los… Aber glücklicherweise nicht lange. Als wir uns auf den Weg machten, wurde der Regen schnell weniger und der Himmel klarte immer mehr auf. Am Ende holten wir uns sogar einen leichten Sonnenbrand. Wer rechnet denn in Island auch mit so viel Sonne? ;-).

Reykjavik ist wirklich ein ganz nettes Städtchen, von dem wir uns den Tag über einen tollen Eindruck verschaffen konnten. Wir haben wahrscheinlich einige Kilometer zurück gelegt, da wir alles zu Fuß erkundet haben. So haben wir tolle Sehenswürdigkeiten und Plätze entdeckt und konnten uns von schönen Aussichtspunkten einen Überblick verschaffen. Gemütliche Einkehrmöglichten in Cafés rundeten den Tag ab. Eine viel detailliertere Erzählung wird glaub ich zu langatmig, Eindrücke könnt ihr euch auf den Fotos verschaffen.

Heute Morgen holten wir dann unseren Mietwagen ab, um Reykjavik in nordöstliche Richtung zu verlassen. Unser Plan: einmal um die Insel. Heute sind wir aber noch nicht so weit gekommen, da wir einen Abstecher ins Landesinnere machten. Dort fuhren wir durch sehr sehr schöne Landschaft zum Gullfoss Wasserfall, der sehr beeindruckend war. Die Gischt wehte uns schon beim Aussteigen aus dem Auto ins Gesicht, wo von dem Wasserfall an sich noch überhaupt nicht zu sehen war. Es gab die Möglichkeit ziemlich weit runter und somit nah heran zu gehen aber auch die Wassermassen von oben in die Tiefe stürzen zu sehen. Das hat gefallen!

Weiter ging es zum Geysir – Feld. Dort gibt es den Ur – Geysir, der allen anderen den Namen verlieh. Dieser erbarmt sich aber leider nicht mehr in die Höhe zu schießen. Das letzte Mal hat er das vor einigen Jahren getan. Aber dafür hat er gedampft wie ein Großer :-). Glücklicherweise gibt es jedoch in dem dampfenden Feld einen Geysir, der alle 8 – 10 min in die Höhe schießt. Dort standen wir eine Weile und haben ein paar Mal dieses tolle Naturereigniss bestaunt. Wirklich unglaublich, was die Natur so alles kann. So ein Angeber! 😉

Von unserem Abstecher ging es wieder auf die Ringstraße, die einmal um die Insel führt und der wir nun erstmal nach Norden folgen, bis nach Borganes. Dort nehmen wir ein sehr leckeres Abendessen zu uns und machen uns dann auf den Weg zu unserer Unterkunft, die ein wenig außerhalb in einer sehr schönen, idyllischen Landschaft liegt. Hier haben wir noch einen kleinen Spaziergang gemacht, um die Gegend zu erkunden und lassen nun den Abend gemütlich ausklingen.

Angekommen!

So, wir sind heute an unserem neuen Reiseziel in Island angekommen. Die ersten beiden Nächte verbringen wir in Reykjavik, bevor wir uns dann (gegen den Uhrzeigersinn) aufmachen einmal die Insel zu umrunden.

Heute ist auch noch nicht viel passiert. Wir sind in unserem Hotel angekommen, haben noch ne kleine Runde durch Reykjavik gedreht und noch lecker gegessen. Nun lassen wir den Abend gemütlich ausklingen (Reisen ist ja auch schon irgendwie anstrengend). Zwei Schnappschüsse haben wir jedoch schon gemacht, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Vielleicht erkennt ja jemand das letzte Stück von Deutschland, was wir heute zu Gesicht bekommen haben… Das andere Bild ist ist aus dem Restaurant, wo wir heute essen waren.

Naja, das hier soll jetzt auch eigentlich auch nur der Startschuss bzw. der Hinweis sein, dass hier in der nächsten Zeit wieder was zu lesen gibt.