Archiv des Autors: Ulf

Flug Santiago–Punta Arenas

Gestern mußten wir sehr früh aufstehen (4 a.m.), damit wir unseren Flug nach Punta Arenas bekommen. Als Belohnung dafür konnten wir aber einige sehr schön Bilder in der Morgensonne machen.

Anschließend konnten wir noch den ganzen Tag in Punta Arenas mit blauem Himmel und Sonnenschein genießen.

Aber seht selbst – ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte.

Lost in Translation

Die erste Etappe ist geschafft. Wir sitzen gerade in Paris und warten auf unseren Anschlussflug nach Santiago de Chile.
Die nächsten drei Wochen werden wir Chile erkunden und Euch, wenn ihr mögt, über unsere Erlebnisse auf dem Laufenden halten. Wir planen zunächst ein paar Tage in Santiago zu verbringen und uns zu akklimatisieren – dies könnte durchaus angebracht sein, denn es sind 28 Grad angesagt und Hannover hat uns mit Regen und Kälte verabschiedet.
Dann fliegen wir weiter in den tiefsten Süden nach Punta Arenas, wo es wohl wieder ein wenig frischer sein wird. Nach ein paar Tagen machen wir uns wiederum erneut per Flugzeug auf und reisen in nördlicher Richtung nach Puerto Montt und von dort geht es in aller Ruhe und mit einigen Abstechern per Auto nach Santiago.

Bis bald mit unseren ersten Impressionen,

Nina & Ulf

Edinburgh

Seit Donnerstagnachmittag sind wir nun in Edinburgh. Nach der Abgabe des Mietwagens sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren und hatten so gleich die Gelegenheit uns ein wenig ortskundig zu machen. Unser Hotel liegt direkt am Grassmarket – ursprünglich ein Marktplatz heute ein belebter, langgezogener Platz umgeben von vielen Pubs und kleineren Geschäften. Gegenüber von unserem Hotel beginnt der Castle Rock – ein steiler, erloschener Vulkan, auf dem die Burg von Edinburgh steht. Nebenbei gesagt befindet sich der Vulkan leider auch zwischen der Busendstation und unserem Hotel, sodaß wir ihn mit unserem Gepäck überqueren müssten. Aber gut, er war ja zuerst da…

Gestern haben wir uns die Burg angeschaut. Allein schon durch die Lage ist sie sehr eindrucksvoll, aber auch innen ist sie sehr imposant. Teilweise wird sie noch von der Armee genutzt, sodaß nicht alle Teile frei zugänglich sind. Wir haben die schottischen Kronjuwelen gesehen (Krone, Zepter & Schwert) – der Rest kam uns von den anderen Burgen bekannt vor, weshalb wir sie nur kurz abgegangen sind. Gerade als wir fertig waren, machte sich eine Soldatin bereit, um die 1-Uhr-Kanone abzufeuern: Jeden Tag um Punkt ein Uhr mittags wird sie abgefeuert, damit man seine Uhr danach stellen kann. Heutzutage eher nutzlos aber trotzdem nett anzusehen und ziemlich laut 😉

Von Edinburgh Castle sind wir bei Nieselregen die Royal Mile entlanggegangen. Dort befinden sich zahlreiche Geschäfte, die typisch schottische Kleidung verkaufen (Karomuster!), landestypische Getränke (Whisky) und den üblichen Touristenkram (Postkarten, T-Shirts und Tassen). Weiter entfernt von der Burg kommen aber auch wieder Pubs und normalere Geschäfte. An ihrem Ende, nach ca. 1,8 km befindet sich das schottische Parlament und der Wohnsitz der Queen, wenn sie in Edinburgh ist: Holyrood Palace.

Mit einem praktischen Audioguide ausgestattet, haben wir uns dann gleich an die Besichtigung des Palastes gemacht. Die Guides waren eine angenehme Abwechslung gegenüber dem sonstigen Schilder lesen. Auch die die freie Reihenfolge der Besichtigung und die Wahlfreiheit, weitere Details zu erhalten oder eben nicht, hat uns gut gefallen.
Zum Abschluss sind wir durch die Ruine der namensgebenden Abtei in den Palastgarten gegangen und konnten den vorzüglich gepflegten englischen Rasen bewundern. Im Sommer läd die Queen hier alljährlich zu einem großen Empfang – vermutlich die einzige Zeit im Jahr, zu dem der Rasen außer zur Pflege überhaupt betreten werden darf.

Ziemlich erschöpft haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht und mit letzten Kräften unser Hotel erreicht. Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten sind wir dann zum Mexikaner essen gegangen. Das war ganz in Ordnung, aber das Fischers ist eindeutig besser.
Nach einem kurzen Abstecher zu zwei Pints Guiness bzw. Cider in einen der zahlreichen Pubs am Grassmarket sind wir dann müde ins Bett gefallen.