Pitsch – patsch Pinguin… *singing*

Am Dienstag sind wir also in Punta Arenas angekommen und haben dort zwei sehr schöne entspannte Tage verbracht. Wir hatten dort eine sehr tolle Unterkunft mit sehr netten herzlichen Menschen. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir die Zeit nur in unserer Unterkunft verbracht haben :-).

An unserem Ankunftstag haben wir uns erst einmal die Stadt angeschaut. Wir waren am Wasser, besser gesagt an der Magellanstraße, haben uns an einem Aussichtspunkt einen Überblick verschafft und haben dann einen Friedhof besichtigt. Dieser Friedhof war wirklich sehenswert. Alles sehr schön zurecht gemacht und die Gräber waren eher Schreine. Außerdem wurde gerade an vielen Gräbern „Frühjahrsputz“ gemacht. Was nicht, wie bei uns bedeutet, dass kurz mal neue Blumen gepflanzt werden und das wars dann… es wurde lackiert und gewienert und das am Besten mit der ganzen Familie (die Erwachsenen arbeiteten, die Kinder kletterten auf den Gräbern herum). Das war wirklich ein Erlebnis :-).

Am nächsten Tag mussten wir dann mal wieder früh aufstehen, denn es ging los zu den Pinguinen! Um 7 Uhr war schon Abfahrt und dann ging es mit dem Minibus zur Ablegestelle. Dort stiegen wir in ein (Schlauch-)Boot und schon ging es Richtung Isla Magdalena. Dort angekommen erspähten wir schon von Weitem die drolligen Geschöpfe. Das ist wirklich toll, diese lustigen Tiere wirklich mal in ihrer natürlichen Umgebung durch die Gegend watscheln zu sehen. Wirklich sehr süß! Obwohl es schon ein bisschen merkwürdig war, dass sie statt in Eis und Schnee in Erdlöchern leben und dort ihre Eier legen. Eine Stunde hielten wir uns auf der Insel auf und dann ging es auch schon weiter zur Isla Marta. Dort gingen wir nicht an Land, konnten aber mit einigem Abstand Komorane und Seelöwen beobachten. Die Seelöwen waren auch sehr süß. Die Jüngeren sind ganz neugierig ganz in die Nähe des Schiffes gekommen. Nur Delfine haben wir leider nur sehr flüchtig gesehen…

Am Nachmittag sind wir dann noch ein bisschen durch die Stadt gewandelt. Unter anderem waren wir bei dem Denkmal von Magellan und haben den Fuß des Indianers berührt. Das bedeutet, dass wir irgendwann wieder her kommen :-).

Am nächsten Tag (Donnerstag) ging es dann mit unserem Mietwagen nach Puerto Natales. Auf dem Weg gab es schon sehr viel zu sehen und Puerto Natales ist auch ein ganz süßes Städtchen in einer tollen Landschaft. Abends haben wir noch einen schönen Spaziergang am Wasser entlang gemacht.

Heute ging es dann von Puerto Natales in den Torres del Paine Nationalpark aber davon später mehr…

P.S.: Der Bericht kommt leider ein bisschen verspätet, da wir hier nicht mit sehr guten Internetverbindungen gesegnet sind.

Flug Santiago–Punta Arenas

Gestern mußten wir sehr früh aufstehen (4 a.m.), damit wir unseren Flug nach Punta Arenas bekommen. Als Belohnung dafür konnten wir aber einige sehr schön Bilder in der Morgensonne machen.

Anschließend konnten wir noch den ganzen Tag in Punta Arenas mit blauem Himmel und Sonnenschein genießen.

Aber seht selbst – ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte.

Städtetour

Am Montag haben wir eine Tour durch Santiago gemacht. Wir waren den ganzen Tag unterwegs und haben viel gesehen. Hier ein paar Impressionen:

Das Ende der Welt ist nah ;-)

Zwei Tage sind wir nun schon hier und die Zeit ist wie im Flug vergangen… Gestern sind wir sehr herzlich in Santiago willkommen geheißen worden und haben den Tag sehr schön und gemütlich im Garten verbracht. Wir wurden traditionell mit einem Asado verwöhnt, welches wir wirklich in dieser tollen Gesellschaft sehr genossen haben. Wir lernten auch schon viele chilenische Spezialitäten kennen, die uns ausnahmslos sehr gut geschmeckt haben, dessen Namen wir uns aber leider nicht alle merken konnten.

Heute ging es dann nach einem sehr leckeren Frühstück im Garten (verhungern werden wir hier nicht ;-)), dann Richtung Cerro San Cristóbal. Dort sind wir mit der Funicular (Standseilbahn) sehr steil hoch gefahren, was schon ein bisschen abenteurlich war. Von dem Berg aus hatte man dann eine sehr schöne Aussicht auf Santiago und uns wurde viel Interessantes erzählt und erklärt.

Auf dem Rückweg ging es dann für ein paar Erledigungen in einer Mall vorbei, bevor wir wieder ein sehr sehr leckeres traditionelles chilenisches Gericht serviert bekommen haben. Nach dem Essen ging es noch auf einen kleinen Spaziergang in die Berge und nun sitzen wir an einem lauen Abend im Garten und lassen den Tag ausklingen.

Lost in Translation

Die erste Etappe ist geschafft. Wir sitzen gerade in Paris und warten auf unseren Anschlussflug nach Santiago de Chile.
Die nächsten drei Wochen werden wir Chile erkunden und Euch, wenn ihr mögt, über unsere Erlebnisse auf dem Laufenden halten. Wir planen zunächst ein paar Tage in Santiago zu verbringen und uns zu akklimatisieren – dies könnte durchaus angebracht sein, denn es sind 28 Grad angesagt und Hannover hat uns mit Regen und Kälte verabschiedet.
Dann fliegen wir weiter in den tiefsten Süden nach Punta Arenas, wo es wohl wieder ein wenig frischer sein wird. Nach ein paar Tagen machen wir uns wiederum erneut per Flugzeug auf und reisen in nördlicher Richtung nach Puerto Montt und von dort geht es in aller Ruhe und mit einigen Abstechern per Auto nach Santiago.

Bis bald mit unseren ersten Impressionen,

Nina & Ulf

Geburtstag in Schierke

Das letzte Wochenende folgten wir dem Geburtstagseinladungsruf von Lotti und machten uns am Freitag Abend auf Richtung Schierke. Auf dem Weg mussten wir uns noch auf der schönen sonnigen Terasse bei Willers in Bilderlahe stärken. (Insidern läuft bei dem Gedanken daran jetzt das Wasser im Mund zusammen:-)) Um halb zehn kamen wir in dem Ferienhaus an und verbrachten diesen Abend noch gemütlich zu viert. Dies war schon mal ein toller Start ins Wochenende – aber nun ging es todesmutig die Treppe hoch ins Bett 😉 .

Am nächsten Morgen fing der Tag genauso schön an, wie der letzte aufgehört hat. Frühstück im Grünen schmeckt einfach noch mal doppelt so gut! Außerdem lernten wir hier unsere Pflichten kennen: der Brockenbahn wird immer gewunken! Vor allem wenn, wie mit dieser, weitere Gäste ein trudeln. Nach und nach fanden sich dann auch alle ein und wurden mit Essen und Getränken versorgt. Und so konnte es bald los gehen auf die Wanderung. Ziel sollte die Steinerne Renne sein, doch bis dahin gab es viel zu sehen, erleben und Hindernisse zu bewältigen. Es ging über Stock, Stein, Matsch und Pfützen und so hieß es das ein oder andere Mal die beiden Kinder im Kinderwagen und auf diversen Schultern zu tragen. Dies tat der Freude und dem Spaß jedoch keinen Abbruch, sondern verlieh dem Ganzen ein bisschen Pfiff :-). Wir kamen an einigen Felsformationen, u.a. den Ottofelsen, vorbei, von denen man tolle Aussichten genießen konnte. Im Allgemeinen zeigte sich der Harz von seinen besten Seiten und wir hatten eine schöne, sonnige und sehr entspannte Wanderung. Nachdem auch schon zwischendurch diverse Bedürfnisse erfüllt werden mussten 🙂 (zum Glück waren von Eltern mitgebracht halbleere Flaschen dabei und auch Windeln zur Stelle), kehrten wir noch auf ein kühles Getränk an einer Lokalität an einem sehr schönen Wasserfall ein. Dann ging es zum Endspurt bis zum Bahnhof Steinerne Renne. Pünktlich beim Bahnhof angekommen, ging es dann mit der Harzer Schmalspurbahn zurück nach Schierke. Eine sehr gemütliche Fahrt, die sogar durch einen kleinen Tunnel führte. Nach der Ankunft war der Hunger mittlerweile groß und der Grill wurde angeschmissen, Salate zubereitet und der Tisch gedeckt. Schon konnte fleißig geschlemmt werden und der Abend sehr gemütlich am Feuertopf ausklingen. Zwischendurch bekamen wir auch noch Besuch von einem Fuchs und den letzten Zügen musste auch noch gewunken werden.

Der nächste Tag begann mit einem sehr leckeren Sonntagsfrühstück mit Rührei und frischen Früchten. Danach ging es in kleinerer Runde zu einer kürzeren Wanderung. Am Feuerstein vorbei ging es zum Ahrensklint und in einer Runde zurück nach Schierke. Nach unserer Ankunft herrschte wieder Aufbruchstimmung und so kam es, dass wir aufhörten wie wir begannen: zu viert. Da noch „ganz viele“ Grillreste vom Vortag übrig waren, wurde beschlossen heute noch mal zu grillen und Uwe wurde gleich auch noch eingeladen, da er ja eh gerade „in der Nähe“ (Bockenem) war. Leider wurde zwischenzeitlich festgestellt, dass die Grillreste doch nicht mehr so groß waren aber glücklicherweise wurde schnell ein Plan B gefunden und wir schlemmten erneut. Nach dem Hausputz ging es mit wechselnder Besetzung zurück nach Hannover, damit auch jeder Mal BMW Cabrio fahren durfte. Das war ein wunderschönes Wochenende, dass so seinen Ausklang fand.
Vielen Dank an alle die dabei waren und natürlich vor allem an Lotti, die uns zu diesem tollen Wochenende einlud.

Ende einer schönen Reise

Seit gestern Abend sind wir wieder zu Hause aber den Rest unserer Reise möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. 🙂

Nachdem wir am Tag vorher keinen Platz mehr für eine Führung in der Mary Kings Close bekommen hatten, stand dies nun vormittags auf dem Plan. Wir besichtigten also eine kleine Gasse, die im früheren Edinburgh eine ganz normale Wohnstraße war. Irgendwann wurde jedoch auf diese Gasse ein anderes Haus gebaut. Der Vorteil ist, dass durch diese „Konservierung“ diese Gasse mit ihren Wohnhäusern noch ziemlich gut erhalten ist, der kleine Nachteil ist, dass man sich in den dunklen Untergrund begeben muss, um alles zu besichtigen. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und wir bekamen von unserem Führer, der natürlich zu dieser Zeit gelebt hat 🙂 eine nette Beschreibung seiner damaligen Nachbarn. Hierzu gehörten unter anderem ein Arzt und ein Totengräber, die gerade zu der Zeit als die Pest ausbrach und einen großen Teil der Bevölkerung ausgelöscht hatte, einiges zu tun hatten. Ihr merkt schon, es war keine langweilige trockene Führung, sondern wirklich sehr gut gemacht.

Danach verließen wir das erste Mal seit unserer Ankunft die Old Town und brachen nach Leith auf. Leith ist das Hafenviertel von Edinburgh und dort liegt die Britannia – das letzte von der Königsfamilie genutze Schiff, welches aber Ende der 1990er außer Dienst gesetzt wurde und nun zu besichtigen ist. Wir konnten sehen, wie die königliche Familie dort lebte und sich eingerichtet hatte und wo unter anderem Prinz Charles und Lady Di ihre Flitterwochen verbrachten. Auch das Leben der Mannschaft an Bord wurde uns näher gebracht. Es war auf jeden Fall interessant, die Ausführungen des Audio Guides manchmal aber vielleicht ein bisschen zu ausführlich und so zog sich die ganze Führung ziemlich hin.

Danach wurde noch ein wenig geshoppt und schon ging auch dieser Tag wieder seinem Ende zu.

Der nächste Tag war dann auch schon unser Abreisetag. Wir flogen jedoch erst am frühen Abend und hatten so noch ein bisschen Zeit in Edinburgh. Wir gaben unseren Gepäck am Bahnhof ab und konnten uns so noch frei in Edinburgh bewegen. Wir begaben uns in die New Town, wo wir bummelten und uns die schönen Strassen, Plätze und Gebäude anschauten. Danach ging es noch ein bisschen in den Princes Garden und dann war es schon Zeit zum Flughafen aufzubrechen.

So ging eine kurze aber sehr schöne, spannende, interessante aber auch anstrengende Reise zu Ende. Schottland ist wirklich sehr schön, auch wenn sie links fahren ;-). Man könnte in den Highlands und sicherlich auch im restlichen Schottland aber auch in der schönen Stadt Edinburgh noch sehr viel mehr Zeit verbringen.

 

Edinburgh

Seit Donnerstagnachmittag sind wir nun in Edinburgh. Nach der Abgabe des Mietwagens sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren und hatten so gleich die Gelegenheit uns ein wenig ortskundig zu machen. Unser Hotel liegt direkt am Grassmarket – ursprünglich ein Marktplatz heute ein belebter, langgezogener Platz umgeben von vielen Pubs und kleineren Geschäften. Gegenüber von unserem Hotel beginnt der Castle Rock – ein steiler, erloschener Vulkan, auf dem die Burg von Edinburgh steht. Nebenbei gesagt befindet sich der Vulkan leider auch zwischen der Busendstation und unserem Hotel, sodaß wir ihn mit unserem Gepäck überqueren müssten. Aber gut, er war ja zuerst da…

Gestern haben wir uns die Burg angeschaut. Allein schon durch die Lage ist sie sehr eindrucksvoll, aber auch innen ist sie sehr imposant. Teilweise wird sie noch von der Armee genutzt, sodaß nicht alle Teile frei zugänglich sind. Wir haben die schottischen Kronjuwelen gesehen (Krone, Zepter & Schwert) – der Rest kam uns von den anderen Burgen bekannt vor, weshalb wir sie nur kurz abgegangen sind. Gerade als wir fertig waren, machte sich eine Soldatin bereit, um die 1-Uhr-Kanone abzufeuern: Jeden Tag um Punkt ein Uhr mittags wird sie abgefeuert, damit man seine Uhr danach stellen kann. Heutzutage eher nutzlos aber trotzdem nett anzusehen und ziemlich laut 😉

Von Edinburgh Castle sind wir bei Nieselregen die Royal Mile entlanggegangen. Dort befinden sich zahlreiche Geschäfte, die typisch schottische Kleidung verkaufen (Karomuster!), landestypische Getränke (Whisky) und den üblichen Touristenkram (Postkarten, T-Shirts und Tassen). Weiter entfernt von der Burg kommen aber auch wieder Pubs und normalere Geschäfte. An ihrem Ende, nach ca. 1,8 km befindet sich das schottische Parlament und der Wohnsitz der Queen, wenn sie in Edinburgh ist: Holyrood Palace.

Mit einem praktischen Audioguide ausgestattet, haben wir uns dann gleich an die Besichtigung des Palastes gemacht. Die Guides waren eine angenehme Abwechslung gegenüber dem sonstigen Schilder lesen. Auch die die freie Reihenfolge der Besichtigung und die Wahlfreiheit, weitere Details zu erhalten oder eben nicht, hat uns gut gefallen.
Zum Abschluss sind wir durch die Ruine der namensgebenden Abtei in den Palastgarten gegangen und konnten den vorzüglich gepflegten englischen Rasen bewundern. Im Sommer läd die Queen hier alljährlich zu einem großen Empfang – vermutlich die einzige Zeit im Jahr, zu dem der Rasen außer zur Pflege überhaupt betreten werden darf.

Ziemlich erschöpft haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht und mit letzten Kräften unser Hotel erreicht. Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten sind wir dann zum Mexikaner essen gegangen. Das war ganz in Ordnung, aber das Fischers ist eindeutig besser.
Nach einem kurzen Abstecher zu zwei Pints Guiness bzw. Cider in einen der zahlreichen Pubs am Grassmarket sind wir dann müde ins Bett gefallen.

We drive on the right side: left!

Hallo ihr Lieben,

wir sind am Samstag gut in unseren 8-tägigen Urlaub in Schottland gestartet. Die Überschrift sagt schon, was uns, zumindest am Anfang, am meisten beschäftigt hat. An das Fahren auf der linken Seite muss man sich echt gewöhnen. Dann sind die Straßen in den Highlands auch noch ziemlich schmal und man muss immer damit rechnen, dass plötzlich ein Schaf auf der Straße steht :-). Aber ein paar Tage hatten wir ja nun schon Zeit uns daran zu gewöhnen und dann klappt das auch ganz gut und man denkt nur noch sehr selten „Ah, warum kommt der mir auf meiner Spur entgegen!“.

Ansonsten haben wir die Tage bisher sehr gut verbracht und hatten einen wunderschönen Urlaub. Den Samstag sind wir am frühen Abend in Edinburgh gelandet, haben unseren Mietwagen abgeholt und sind erstmal nach Stirling gefahren, wo wir dann auch übernachtet haben. Dort haben wir den sonnigen Abend noch mit einem Stadtspaziergang ausklingen lassen.

Am nächsten Tag haben wir uns Stirling noch mal genauer angeschaut, wir waren im Schloss und sind durch die Altstadt gebummelt. Gegen Mittag ging es eine sehr schöne Strecke lang nach Fort William, wo wir die Nacht verbrachten.

Am darauffolgenden Tag war Wandern angesagt. Schon auf dem Weg zu unserem Startpunkt war viel zu sehen. Dann ging es den steinigen, nassen und teilweise steilen aber sehr schöne Weg zu einem tollen Wasserfall in einem beeindruckenden Tal. Um direkt zu dem Wasserfall zu kommen, mussten wir eine sehr abenteuerliche Brücke überqueren. Diese bestand aus einem Seil für die Füße und jeweils einem Seil für die Hände. Nachdem der Hinweg etwas wackelig war, waren wir beim Rückweg schon ein bisschen geübter. Auf jeden Fall war es sehr spannend und wir sehr froh, nachdem wir beide trocken wieder auf der sicheren Seite waren :-). Nach dieser tollen Wanderung fuhren wir weiter nach Fort Augustus, wo wir übernachteten.

Da es den Tag vorher so schön war, wollten wir auch an diesem Tag wandern. Wir fuhren also erstmal los am Loch Ness entlang, um dann auf der Hälfte unsere Wanderung zu beginnen. Diese sollte einen „kleinen“ Berg hinaufgehen, glich für uns dann aber irgendwann eher der Besteigung des Mount Everest :-). Nachdem es zunächst gemütlich an einem beschaulichen Fluss entlang ging und zu einem kleinen Hügel hinauf (sind wir schon da?), ging es erst richtig los. Wir sahen einen schneebedeckten Berggipfel in der Ferne, der wohl unser endgültiges Ziel sein sollte. Also ging es los…trocken waren die Wege ja die ganze Zeit nicht aber es wurde auch nicht besser. Wir umhüpfen, umsprangen, umkletterten und umrundeten die Pfützen und Flüsse, die uns immer wieder im Weg waren. Apropos Weg…den gab es auch nicht so wirklich. Teilweise gingen wir in einem Weg, der aber zu einem kleinen Flüsschen geworden war oder umgekehrt…Außerdem lagen überall größere und kleinere Steine herum.

Achja, sehr steil nach oben ging es außerdem noch. Ich war auf jeden Fall froh, dass ich meinen Schuh am Ende noch hatte, da ich ein paar Mal im Matsch stecken geblieben bin :-). Nachdem uns ein paar Mal der Mut fast verlassen hatte, packte uns doch noch der Ehrgeiz und wir bestiegen den Gipfel. Wir wurden belohnt mit einem wunderschönen Ausblick, es hatte sich also gelohnt und den Schnee hatten wir in Deutschland ja auch schon vermisst, da mussten wir uns doch noch mal ein bisschen Erinnerung zurückholen :-). Nachdem wir den Rückweg wieder hüpfend und springend gemeistert hatten, kamen wir geschafft aber glücklich am Auto an. Wir hatten sogar noch so viel Kraft, dass wir uns die Burgruine Urquhart am Ufer des Loch Ness anschauten. Danach ging es weiter nach Inverness, wo wir unsere Unterkunft aufsuchten. An diesem Tag ging es dann nach dem Essen noch zum Schloss in Inverness und wir liefen noch ein wenig in der Stadt und am Kanal entlang. Dies war ein sehr ereignisreicher, schöner aber auch anstrengender Tag.

Und dann sind wir auch (schon) beim heutigen Tag angelangt. Heute haben wir das Schlachtfeld von Culloden besucht. Dort hat im 18 Jhd. die letzte Schlacht zwischen den Engländern und den Jakobiten (Schotten) stattgefunden, in der die Schotten vernichtend geschlagen wurden. Eine spannende Ausstellung brachte uns die Ereignisse, wie es zu dieser Schlacht kam und den kurzen Verlauf der Schlacht nah. Danach ging es zum nächsten geschichtsträchtigen Ort nach Fort George, eine Festung, die nach der Schlacht von Culloden zum Schutz von den Engländern erbaut wurde und noch vollständig erhalten ist. Sie wird sogar noch heute als Militärstützpunkt genutzt, kann jedoch auch besichtigt werden. Nach diesen Besichtigungen ging es wieder durch schöne Landschaften bis nach Kingussie, wo wir heute übernachten.

Wir hatten bisher eine sehr schöne Zeit in Schottland! Morgen geht es nach einem Besuch im Freilichtmuseum dann nach Edinburgh, wo wir die restlichen Tage bis Sonntag unseres kurzen Urlaubes verbringen.

Unser Blog

Hallo,

da bei unserer Kanada Reise der ein oder andere Emails zu unseren Erlebnissen und Unternehmungen bekommen hat und die sehr gut angekommen sind, haben wir uns jetzt eine andere Variante überlegt, um unsere Reiseberichte zu verbreiten: diesen Blog!

Der Vorteil ist, ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr Lust habt euch unsere Berichte anzuschauen und bekommt keine nervigen Emails aufgedrängt :-).

Unsere nächste Reise geht übrigens schon diesen Samstag los nach Schottland. Da dies aber nur ein kurzer Trip für eine Woche sein wird, wird euch keine Flut an Berichten erwarten.

Viele Grüße