Ich habe das Gefühl mir gehen langsam die Wörter aus 🙂 … aber ich werde (kurz) von den letzten Tagen berichten.
Der Weg zum Waterton National Park war mal wieder was anderes, wir ließen die Berge hinter uns und kamen in immer flacheres Land. Wir sahen grüne Wiesen und Felder, Kühe und Pferde auf den Weiden… so eine richtige Cowboylandschaft. Das war auch mal eine schöne Abwechslung. Bald sahen wir aber auch wieder die Berge in der Ferne und kamen Waterton näher. Wir hatten uns für diesen weiter entfernten Nationalpark entschieden, da er im Gegensatz zu dem Jasper – und Banff National Parks nicht ganz so touristisch überlaufen ist und Waterton als sehr idyllisch und ruhig beschrieben wurde. Als wir dort ankamen war es mega voll und an der Touristeninformation wurde uns leider auch die schlechte Nachricht unterbreitet, dass leider keine Unterkunft mehr zu bekommen ist… Es war Samstag, das Wetter war sehr schön, es war das erste Schulferienwochenende und dann war auch noch so ein Wildblumenfestival. Da hatten wir echt mal Pech :-/. Aber die Frau in der Touriinfo war wirklich sehr nett und telefonierte für uns in der näheren Umgebung, um noch eine Unterkunft zu bekommen. Wir bekamen noch das letzte Zimmer in einem 50km entfernten Ort. Glück im Unglück. Das letzte Zimmer war leider nicht das Schönste aber für eine Nacht haben wir es überlebt.
Am darauffolgenden Tag dann wieder nach Waterton und eine schöne Unterkunft gefunden für die nächsten zwei Nächte. Puh! Dort sind wir ein bisschen am See entlang geschlendert und haben etwas Abkühlung gesucht. Auf so warmes Wetter waren wir hier echt nicht eingestellt, es waren über 30 Grad. Dann fuhren wir noch zu einem anderen See, wo wir Kanu fuhren. Die Hoffnung, dass es auf dem See ein bisschen kühler ist, erfüllte sich leider nicht all zu sehr aber schön war es dennoch. Wieder zurück an unserer Unterkunft machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag.
Am nächsten Tag machten wir uns mal wieder zu einer Wanderung auf. Für euch hört sich die Beschreibung wahrscheinlich so an, wie jede Wanderung, die wir bisher gemacht haben: schöner verwunschener Wald, ordentlich berghoch, schmale Wege an Berghängen, tolle Aussicht… aber es war wirklich sehr schön. Das erste Zwischenziel war an einem tollen Bergsee, in dem sich die Berge spiegelten. Weiter ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen wunderschönen Blick hatte auf die Berge und Seen. Toll!
Nun geht es schon wieder weiter zu unserer letzten Station, in eine Lodge irgendwo im nirgendwo. Dort ist absolute Ruhe angesagt!
(Bilder gibt es leider wieder nachgeliefert, vielleicht auch erst in Deutschland)
Archiv des Autors: Nina
Jasper National Park mit vielen Tieren
Oh man, die Zeit rennt so verdammt schnell. Immer wieder das gleiche…
Von Banff nach Jasper fährt man über den Icefield Parkway, eine wirklich wunderschöne Strecke mit tollen Panoramen. Da haben wir diesmal zusätzlich auch noch ziemlich viele Tiere gesehen. Sogar einen Grizzly, ein bisschen weiter weg aber trotzdem beeindruckend. Zu dieser Fahrt werde ich jetzt auch gar nicht so viel schreiben. Ich denke, dass da die Bilder für sich sprechen.
Den nächsten Tag ließen wir es mal wieder ein bisschen ruhiger angehen. Irgendwann machten wir uns auf zum Maligne Lake. Auch hier ist die Fahrt landschaftlich schon sehr schön. Am See angekommen schlenderten wir ein wenig durch die Gegend und genossen das schöne Wetter und die Umgebung. Irgendwann ging es dann wieder zurück und es wurde erneut sehr tierreich. Unter anderem schlenderten zwei kleine Schwarzbären am Straßenrand entlang. Die waren wirklich sehr putzig. (kleine Notiz am Rande: wir sind ja wieder auf die gleiche Sache reingefallen, wie beim letzten Mal auch: Elk ist nicht der Elch, sondern ein Rotwild/Wapiti und was wir unter einem Elch verstehen heißt hier moose. Lernt man immer wieder aufs Neue ;-))
Den darauffolgenden Tag war wieder eine Wanderung angesagt. Nicht lang aber natürlich ging es mal wieder ordentlich steil nach oben und die Sonne brannte… das war wirklich anstrengend! Aber wie immer wurden wir für unsere Mühen belohnt mit einer schönen Aussicht.
Ratz-fatz sind wir schon beim heutigen Tage angelangt, an dem es über den Icefield Parkway wieder zurück ging, was aber keinesfalls langweilig war, sondern erneut sehr beeindruckend. Heute übernachten wir in Canmore und morgen geht es weiter in den Waterton National Park…to be continued.
- Elk
- Grizzly
- Grizzly
- Icefiled Parkway
- Dickhornschaf
- Dickhornschaf
- 🙂
- Maligne Lake
- Weg zum Maligne Lake
- Weg zum Maligne Lake
Kootenay National Park
Wie gesagt machten wir uns in Richtung des nächsten Nationalparks auf. Wir fuhren ein bisschen weiter in östlicher Richtung und bogen dann aber nach Süden ab. Auf unserer Strecke kamen wir zunächst an der kontinentalen Wasserscheide entlang, das heißt alles Wasser auf der einen Seite fließt in den Atlantik und alles Wasser auf der anderen Seite in den Pazifik. Schon irgendwie spannend.
Unsere weitere Fahrt führte uns am Marble Canyon vorbei. Hier hat sich das Wasser ganz schön tief in den Fels gegraben. An dem Canyon liefen wir ein bisschen entlang und dank einiger Brücken hatten wir auch sehr schöne Einblicke. Echt Wahnsinn, was die Natur so alles tolles hervorbringt.
Ein paar Autominuten weiter machten wir eine kleine Wanderung zu den sogenannten Paint Pots. Der Boden dort ist so eisenhaltig, dass er rotbräunlich bzw. ockerfarben ist. Das hatte ich mir ehrlich gesagt ein bisschen spektakulärer vorgestellt. Teilweise sah es einfach aus wie Baustellenschlamm oder so. An manchen Stellen waren die Farbspiele jedoch sehr schön anzusehen.
Auf unserem weiteren Weg kamen wir noch an einem schönen Aussichtspunkt vorbei und hielten am Olive Lake. Dort hing dann plötzlich einer kleiner Bär am Baum, der dann aber leider das Weite suchte bevor wir die Fotoapparate parat hatten und ihn so nur noch von der Seite und hinten drauf hatten. Mist! Aber das Bild, wie der kleine Bär da am Baum hing war wirklich super, sooo süß. Wir stiegen dann lieber mal nicht aus, da Mama-Bär bestimmt auch irgendwo in der Nähe war.
Dann kamen wir in Radium Hot Springs an, wo wir uns mal wieder eine Unterkunft für die nächsten zwei Nächte suchten. Hier wurden wir in einem Motel fündig, was von einem Ehepaar geleitet wird, was vor 15 Jahren aus Deutschland ausgewandert ist. Echt spannend und auch schön ein paar Dinge mal wieder auf deutsch besprechen zu können. Wir sahen uns in dem Örtchen noch ein wenig um und gingen abends in einen Pub essen, wo es dann auch noch Live Musik gab. Das war lecker und sehr nett.
Am nächsten Tag machten wir uns auf zu einer Tageswanderung bei der wir über 1000 Höhenmeter hinter uns bringen sollten. Aber es wurde uns versichert, dass kaum noch Schnee liegt. Los ging es über einen Trampelpfad durch den mal wieder sehr schönen Wald. Die erste Zeit sind wir ganz schön nass geworden, nicht weil es regnete, sondern weil die Pflanzen am Wegesrand noch nass waren und ziemlich dicht am Weg standen und über den Weg ragten. Da aber sehr schönes Wetter war trockneten wir auch ziemlich schnell wieder. Der Weg ging natürlich stetig nach oben aber eigentlich sehr moderat. Es kamen zwischendurch immer wieder gerade Stücken oder wir gingen ein Stück nach unten. Auf unserem Weg nach oben kamen wir an tollen blühenden Frühlingswiesen vorbei, überquerten Flüsse und kamen der Baumgrenze stetig näher. Das letzte Stück ging es dann nochmal ziemlich steil nach oben und wir gingen irgendwann auf einem ziemlich schmalen Weg am Berghang entlang, das war auch spannend. Teilweise ging es dann auch auf allen Vieren weiter, da es steil und matschig war. Aber wir hatten schon auf dem Weg tolle Ausblicke und kamen auch irgendwann oben an. Juchu :-). Diesen Weg konnte man mit einem anderen verbinden und so konnten wir einen anderen Weg runter gehen und einen Rundtour daraus machen, sehr schön. Zunächst nahmen wir den falschen Abzweig, der noch ein bisschen an dem Berghang entlang ging und uns auch nochmal schöne Aussichten bescherte. Nachdem dieser aber endete und wir bereits auf dem Weg noch einen anderen Weg ins Tal runter entdeckt hatten, kehrten wir um und nahmen den. Da mussten wir dann übrigens doch noch durch Schnee, aber nur ganz kurze Stücken, also kein Problem. Auf dem Weg runter gab es dann auch wieder sehr schöne Wiesen und wir gingen lange Zeit an einem Fluss entlang, auch wieder sehr idyllisch. Irgendwann kamen wir dann wieder am Highway an, an dem wir leider noch ein kurzes Stück entlang laufen mussten um zu unserem Auto zu gelangen. Aber unser Auto kam glücklicherweise schnell in Sicht, mittlerweile waren wir auch ganz schön geschafft. Zur Belohnung ging es abends noch mal in den Pub.
Am nächsten Tag brachen wir dann erneut wieder auf und fuhren Richtung Banff. Auf dem Weg hatten wir eine weitere Wanderung eingeplant. Diese sollte, nach der gestrigen, anstrengenden Tageswanderung, eine kürzere ca. dreistündige Wanderung zum Stanley Glacier werden. Diese war auch sehr schön, es ging natürlich wieder nach oben (wohin auch sonst?) aber der Anstieg war die meiste Zeit sehr moderat. Oben angekommen bestaunten wir den in einiger Entfernung liegenden Gletscher und machten Pause. Es gab ein Schild, was besagte, dass das Ende des Wanderweges erreicht ist und die Wege ab diesem Schild nicht mehr gepflegt werden. Zwei Leute machten uns jedoch darauf aufmerksam, dass man noch eine Runde machen kann, die näher an den Gletscher und zu einem kleinen Plateau führt. Da der Weg aber ziemlich steil und abenteuerlich aussah und wir von gestern doch noch ein wenig kaputt waren entschieden wir uns dagegen diese Runde noch zu gehen, vor allem da man die Leute die darauf gingen nur noch als kleine Punkte sah und wir davon ausgingen, dass es doch noch weiter ist als es aussieht. Dann unterhielten wir uns mit welchen, die gerade von dieser Runde kamen und total begeistert waren. Also Rucksäcke auf und den vermeintlichen Weg im gefühlten 90 Grad Winkel nach oben. Der Weg war wirklich sehr abenteuerlich. Eigentlich kann man ihn auch gar nicht wirklich als Weg bezeichnen. Aber wir kamen tatsächlich ein weiteres Mal oben an und bekamen einen exklusiveren Blick auf den Gletscher und auch auf die Landschaft drum herum. Der Aufstieg hatte sich tatsächlich gelohnt und ja auch, trotz der Anstrengung, Spaß gemacht. Oben war natürlich erstmal wieder eine Pause angesagt. Der Weg nach unten war dann fast noch abenteuerlicher, da es auf dem schotterigen „Weg“ teilweise sehr steil nach unten ging. Irgendwann hatten wir aber auch das geschafft und wir kamen wieder auf dem regulären Weg an. Den ging es runter dann relativ schnell und nach fünf Stunden kamen wir dann wieder am Auto an und es ging weiter Richtung Banff. Dort ging es abends dann noch zum Mexikaner. Wenn wir schon nicht ins Fischers können, dann zumindest ein kleiner Ersatz ;-). Das war natürlich ganz anders aber auch sehr lecker.
In Banff blieben wir nur eine Nacht und brachen heute morgen nach Jasper auf. Damit geht es dann bald weiter…
P.S.: Wir freuen uns immer sehr über die tollen Kommentare. Das zeigt uns, dass wir den Blog nicht nur für uns schreiben, sondern es auch ein paar interessierte Leute gibt, die sich über unsere Beiträge freuen. Danke!
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Lake Louise
In Lake Louise (Banff National Park) angekommen (von Field aus überigens nur 25km entfernt) haben wir uns zunächst erst mal eine Unterkunft gesucht. Untergekommen sind wir in einer total schönen, gemütlichen Blockhütte, in der wir es uns die letzten Tage gemütlich gemacht haben. Nachdem wir diese schöne Unterkunft sicher hatten, schauten wir uns ein bisschen die Umgebung an. Den Lake Louise kannten wir zwar schon (da hatten wir beim letzten Mal diese tolle Wanderung zum Tea House und den Gletschern gemacht) aber er ist auch immer wieder nett anzuschauen. Dort schlenderten wir ein wenig durch die Gegend und ließen es nach der gestrigen anstrengenden Wanderung ein bisschen ruhiger angehen. Danach ging es noch zum Moraine Lake, wo wir uns ebenfalls ein bisschen umsahen und die Landschaft genossen. Dort hat es uns ebenfalls gut gefallen. Diese türkisfarbenden Gletscherseen sind immer wieder unglaublich. Am späten Nachmittag wurde dann nur noch eingekauft, Infos am Visitor Center eingeholt und, das muss hier doch auf jeden Fall erwähnt werden, abends haben wir tatsächlich selber gekocht und es uns in unserer Hütte gemütlich gemacht.
Den nächsten Tag war absolute Ruhe angesagt. Wir verließen erst am späten Nachmittag unsere Unterkunft und legten mal einen absoluten Ruhetag ein. Das war auch sehr schön!
Nun stand aber auch mal wieder eine Wanderung an. Vom Moraine Lake aus ging es los und wieder mal steil nach oben. Ulfs Theorie ist, dass die Wanderwege hier in Kanada alle so los gehen, damit die Touristen, die noch nie in ihrem Leben gewandert sind und das jetzt mal machen wollen gleich abgeschreckt werden :-). Wir ließen uns natürlich nicht abschrecken und brachten erneut einige Höhenmeter hinter uns. Ich habe mich in so kurzer Zeit bei einer Wanderung glaub ich noch nie so oft umgezogen. Los gewandert waren wir nämlich mit Regenhose und Regenjacke, da es ziemlich stark geregnet hatte. Auf dem Weg nach oben hörte es zum einen auf zu regnen und zum anderen wurde es ziemlich warm, also zunächst mal Regenjacke aus; es wurde noch wärmer: Regenhose aus; es wurde noch wärmer, fing aber wieder leicht an zu regnen: Fleece aus, Regenjacke an…oh man. Nachdem wir oben angekommen waren, wurde auch hier erst mal gefrühstückt (Unterbrochen von einem heftigen Regenschauer: Regenhose wieder an :-)). Um die Spannung vorwegzunehmen :-): den Rest des Weges blieb es trocken und ich zog nur noch mein Fleece wieder an, da es dann wieder kälter wurde und irgendwann die Regenhose wieder aus. Jetzt aber weiter im Text: Nach unserem Frühstück ging es dann tatsächlich nicht mehr bergauf und wir gingen einen schönen Weg am Berghang entlang mit wundervollem Blick auf die Berge. Daran kann man sich echt nicht satt sehen. Am Wegesrand waren einige schöne Blumen zu entdecken und irgendwann trafen wir auch wieder auf Schnee. Diesmal sind wir jedoch bei der Überquerung der Schneefelder nicht eingesunken, es war nur teilweise ziemlich rutschig. Dies bewältigten wir aber auch und kamen dann auch an unserem Ziel dem Lake Eiffel an. Wie ihr bemerkt, bewegen wir uns hier von See zu See. Dieser hier ist aber auch ziemlich schön. Ein kleiner klarer Bergsee, in dem sich die Berge spiegeln, sehr idyllisch. Dort legten wir noch eine schöne Picknickpause ein und genossen mal wieder. Dann machten wir uns langsam auf den Rückweg, der uns auch noch mal neue schöne Perspektiven offenbarte. Alles in allem eine sehr schöne Wanderung. Danach ruhten wir uns aus und dann ging es noch zum Abendessen und so neigte sich schon wieder ein weiterer Tag dem Ende zu.
Am nächsten Tag war Rafting angesagt. Dazu mussten wir zwar wieder ein Stück westwärts und somit zurück fahren aber das war es wert. Zunächst bekamen wir eine kurze Einführung, bei der uns unter anderem mitgeteilt wurde auf was für eine „Erfrischung“ wir uns einlassen: der Kicking Horse River ist nämlich nur 4 Grad kalt. Danach wurde uns noch erklärt, was wir alles gegen die Kälte bekommen und wie es angezogen wird. Wir wurden nämlich in ein Neoprenanzug mit dazugehörigen Schuhen gesteckt. Darüber kam ein Fleece, dann noch eine Regenjacke und darüber dann noch die Rettungsweste und einen Helm bekamen wir auch noch; die beiden letzteren weniger gegen die Kälte als für die Sicherheit. Dann ging es mit alten Schulbussen zum Fluss runter und dort bekamen wir dann eine Einweisung, was zu tun ist, wenn wir über Bord gehen und welche Kommandos wir dringend zu befolgen haben, damit das nicht passiert. Dann ging es los: zunächst saßen wir hinten und konnten uns alles erst mal mehr oder weniger entspannt anschauen, alle Kommandos wurden noch mal in dem seichten Bereich geübt und dann ging es langsam los mit den Stromschnellen. Ich hätte irgendwie nicht gedacht, dass man dabei sooo extrem nass wird: das Wasser schwappte teilweise komplett über uns, das Boot lief voll und das kalte Wasser lief in jede Ritze. Da half dann auch der Anzug, Fleece und Regenjacke nichts mehr. Es war echt ziemlich kalt! Ulf steckte das kalte Wasser um einiges besser weg und genoss das Ganze in vollen Zügen. Er hätte noch stundenlang so weiter raften können. Nachdem wir eine ein kilometerlange Stromschnelle hinter uns gebracht hatten, bei der wir ziemlich nass geworden waren, wechselten unsere Vierergruppe von hinten nach vorne und auch die Paddler wurden durchgetauscht und wir waren dran. Nun war es nicht mehr ganz so kalt, da man sich bewegte aber man musste sich auch mehr darauf konzentrieren bei den Turbulenzen nicht aus dem Boot zu fallen. Und: vorne wird man natürlich noch mal viel nasser. Ich dachte, dass das gar nicht geht aber das kalte Wasser kannte kein erbarmen :-). Als dann zum Ende hin der Guide meinte, wer jetzt noch kurz im Fluss schwimmen gehen möchte kann das gerne tun, man muss sich nur gut am Boot festhalten, hielt ich das erstmal für einen guten Scherz. Aber wir ihr euch vielleicht denken könnt, meinte er das tatsächlich ernst und Ulf sprang ohne zu zögern in den kalten Fluss rein. Ich blieb dann lieber mal im Boot. Irgendwer musste dann die Schwimmer ja auch wieder ins Boot ziehen, das war gar nicht so einfach. Danach hieß es nur noch landen, Boote auf die Anhänger und dann ging es schnell mit den Schulbussen wieder zur Basis zurück. Dort zogen wir uns wieder um und dann gab es auch noch heiße Schokolade zum Aufwärmen, dazu Cookies und Wassermelone. Danach ging es mir schon viel besser. Das war wirklich ein tolles Erlebnis nur ein bisschen wärmer hätte es für meinen Geschmack sein können.
Dann sind wir auch schon beim gestrigen Tag angekommen, an dem wir unsere schöne Unterkunft in Lake Louise verließen und uns auf den Weg in den Kootenay National Park, nach Radium Hot Springs, aufmachten. Damit geht es dann im nächsten Bericht weiter :-).
- Lake Louise
- Lake Louise
- Moraine Lake
- Moraine Lake
- Wanderung zum Lake Eiffel
- Wanderung zum Lake Eiffel
- Wanderung zum Lake Eiffel
- Wanderung zum Lake Eiffel
Neue Bilder
Es sind nun noch ein paar Bilder beim Bericht Glacier und Yoho National Park dazugekommen.
Glacier und Yoho National Park
Von Revelstoke aus ging es zunächst erstmal in den Glacier National Park. Dort machten wir einen Stopp für eine Wanderung. Die Wanderung führte uns die erste Zeit in einem sehr schönen Wald an einem Gletscherfluss entlang stetig nach oben. Mit steigender Höhe wurde auch der Weg immer steiler und es wurde ganz schön anstrengend. Aber die Anstrengung wurde am Ende des Weges mit einem atemberaubenden Blick auf die Berge, Gletscher und das Tal belohnt. Wir machten dort oben ein kleines Picknick und genossen die tolle Aussicht. Das ist echt ein Klischee aber es ist wirklich unglaublich wie klein man sich fühlt, wenn man auf diese weite Landschaft blickt. Toll! Nach drei Stunden kamen wir glücklich wieder am Auto an und die Fahrt ging weiter in den Yoho National Park nach Field. Field war etwas kleiner als erwartet (mehr als 200 Einwohner hat das Örtchen eher nicht) aber wir bekamen glücklicherweise noch eine schöne Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Puh! Dann gab es an dem Tag noch ein Abendessen und dann ging es auch schon in die wohlverdiente Nachtruhe.
Am nächsten Tag machten wir uns auf zum Emerald Lake. Dort schauten wir uns ein wenig um und wagten uns dann mit einem Kanu auf den See hinaus. Das war wirklich sehr schön. Man hatte von dort aus so viele verschiedene Perspektiven und jede war schöner als die andere. Das war wirklich eine tolle Alternative zur Seeumrundung (man hatte auch einen viel freieren Blick) und total entspannend. Nach unserer zweistündigen Tour, nahmen wir noch ein frühes Abendessen oder spätes Mittagessen mit schöner Aussicht direkt am See ein. Dann ging es mit einem kurzen Stopp an der Natural Bridge wieder zurück zur Unterkunft. Dort ließen wir den Abend noch in der Hängematte liegend und mit ganz viel Ruhe ausklingen. Wie ihr seht/lest lassen wir es uns hier echt gut gehen :-).
Am nächsten Morgen war frühes Aufstehen angesagt, denn wir wollten mal wieder wandern. Also ging es mit dem Auto los zu den Takakkaw Falls und von dort aus zu Fuß weiter. Wir hatten uns den Iceline Trail vorgenommen. Auf diesem Weg brachten wir in kürzester Zeit einige hundert Höhenmeter hinter uns. (Wir dachten schon bei der Wanderung im Glacier National Park ging es steil bergauf.) Wir kamen ganz schön ins schwitzen aber auch hier belohnte uns der Ausblick wieder tausendfach. Wir konnten die Wasserfälle von immer weiter oben betrachten und kamen auf die Höhe der umliegenden Berge. Irgendwann konnte man dann auch den Gletscher sehen aus dem der Wasserfall gespeist wurde und wir freuten uns über den ersten Schnee. Uns wurde schon gesagt, dass der Weg „a little bit snow covered“ ist aber das schreckt uns ja nicht ab, eher im Gegenteil. Als wir uns oben wähnten haben wir erstmal gefrühstückt und den tollen Ausblick genossen. Echt unglaublich plötzlich auf der Höhe der Berge zu sein, die man vorher von unten bestaunt hat. Nach dem Frühstück ging es weiter und man glaubt es kaum, aber es ging wirklich noch weiter nach oben. Serpentinenartig schlängelte sich der Weg weiter nach oben und die Ausblicke veränderten sich und man konnte immer mehr entdecken. Außerdem führte der Weg immer wieder durch einzelne Schneefelder. Je höher wir kamen, desto größer wurden die Schneefelder, die wir durchquerten und wir verstanden langsam, dass die Kanadier nicht das gleiche unter „a little bit snow covered“ verstanden wie wir. Vor allem da wir immer wieder bis zur Hüfte in den Schnee einbrachen. Man kann sich vielleicht vorstellen, dass die Wanderung dadurch um einiges anstrengender wurde als gedacht. Wir hatten immer noch die Hoffnung, dass die Schneefelder bald weniger werden würden und nach einer kleinen Stärkung kämpften wir uns weiter. Die Landschaft um uns herum war einfach wunderschön, wir gingen an schneebedeckten Gletschern vorbei und genossen immer wieder diesen sensationellen Ausblick. Als nach vier Stunden Wanderung kein Schneeende in Sicht war und es auch echt anstrengend wurde immer wieder mit einem ganzen Bein im Schnee zu verschwinden (am Anfang war das ja noch lustig), der Weg noch höher in die Schneefelder ging und wir auch die Fußspuren verloren hatten, denen wir bisher folgen konnten, entschieden wir uns um zu drehen. Das war zwar sehr schade, da wir natürlich gerne den Weg weiter gegangen wären aber wir hatten trotzdem eine tolle ereignisreiche Wanderung, die ja nun auch noch nicht zu Ende war. Denn obwohl wir uns vorher noch einig waren, dass wir durch diesen Schnee auf gar keinen Fall wieder zurück wollen, machten wir uns nun auf den anstrengenden Weg zurück durch die Schneemassen. Doch auch das schafften wir und waren nach einiger Zeit wieder im schneefreien Bereich angekommen. Dort wurde erneut ein Picknick eingelegt und dann haben wir den weiteren steilen Weg nach unten angetreten. Müde aber glücklich kamen wir nach einer langen Wanderung am Auto an und schnellstmöglich ging es zu unserer Unterkunft für ganz viel Ruhe und ein leckeres Abendessen.
Nun war wieder ein Ortswechsel angesagt. Heute morgen ging es nach unserem ersten richtigen kanadischen Frühstück mit Eiern und Hasbrowns nach Lake Louise und damit geht es im nächsten Bericht weiter.
- Wanderung im Glacier National Park
- Wanderung im Glacier National Park
- Wanderung im Glacier National Park
- Kanu fahren auf dem Emerald Lake
- Kanu fahren auf dem Emerald Lake
- Natural Bridge
- Kanu fahren auf dem Emerald Lake
- Iceline Wanderung
- Iceline Wanderung
- Iceline Wanderung
- Iceline Wanderung
- Iceline Wanderung
- Iceline Wanderung
- Iceline Wanderung
- Iceline Wanderung
Endlich in Kanada
Nun haben wir schon die ersten Tage in Kanada verbracht und es ist ganz unwirklich wieder hier zu sein. Am Dienstag sind wir am späten Nachmittag in Vancouver angekommen. Dort ging es dann erstmal zum Hotel. Danach haben wir uns in der Umgebung noch ein bisschen die Beine vertreten, noch ein kleines Abendessen zu uns genommen und dann ging es schon zum schlafen ins Hotel. Das war dann schon der erste, ziemlich unspektakuläre Tag in Kanada.
Am nächsten Morgen holten wir dann unseren Mietwagen ab und es hieß: on the road again 🙂 Es ging auf den Trans – Kanada – Highway. Dort fuhren wir eine sehr schöne Strecke am Fraser Canyon entlang und machten einen Stop an der „Hells Gate“, ein Teil des Flusses, an dem die Wassermassen des Flusses durch eine enge Stelle getrieben werden. Dort sind wir mit einer Seilbahn ziemlich steil ins Tal heruntergefahren. Was Wasser für eine Kraft haben kann ist wirklich immer wieder beeindruckend und hier in Kanada auf vielfältige Weise zu bestaunen. Danach fuhren wir weiter bis nach Kamloops, wo wir die Nacht verbrachten.
Der nächste Tag führte uns weiter ostwärts und die Landschaft wurde immer bergiger und beeindruckender. Nachmittags kamen wir in Revelstoke an, wo wir uns ein Quartier für die nächsten zwei Nächte suchten. Dann ging es noch los zu einer kleinen Wanderung/Cachingrunde im Mount Revelstoke National Park, in einem sehr schönen Wald. Abends aßen wir dann im Village Idiot, wo es uns schon beim letzten Mal so gut gefallen hat. Ein echt nettes, alternatives Restaurant mit tollem Ambiente und netten Bedienungen.
Der nächste Tag und es wurde, nach einem leckeren Frühstück in einem tollen Café, gewandert. Eine wirklich schöne Wanderung durch einen verwunschenen Wald bis zu einem kleinen Wasserfall. Dort machten wir ein Picknick am Fluss mit einem genialen Blick auf die umliegenden Berge. Traumhaft schön! Nach unserer Rückkehr ging es natürlich erneut ins Village Idiot.
Am nächsten Tag hieß es Vorräte auffüllen im Supermarkt und dann: on the road again… Fortsetzung folgt…
Die letzten Tage
So schnell brechen schon die letzten die Tage an…
Am Donnerstag war aber erstmal für uns ein kompletter Relax – Tag angesagt. Wir haben also den ganzen Tag im Hotel verbracht und uns ausgeruht. Das tat wirklich sehr gut. Es hat auch seit Manila mal wieder geregnet aber auch nicht ganz so lange. So blieb noch genug Zeit für Pool und Hängematte.
An unserem letzten „richtigen“ Tag haben wir es noch mal geschafft eine ordentliche Portion Sonne abzubekommen, vielleicht auch ein wenig zu viel… Nach dem Frühstück ging es direkt vom Hotel aus mit dem Boot zur White Island; einer kleinen Mini – Insel bzw. Sandbank, die einfach sehr traumhaft ausschaut. Außerdem gibt es von dort einen sehr schönen Blick auf Camiguin und baden kann man dort auch schön. Leider gibt es auf Grund fehlender Vegetation auch keinen Schatten. Nach der Rückkehr und einer kurzen Runde im Pool, ging es auch schon weiter zur nächsten kleinen aber etwas größeren Insel – Mantigue Island. Dort ging es erst mit Auto und dann mit Boot hin und dort wurde in brütender Sonne dieses kleine Traumland umrundet. Glücklicherweise fanden wir dann aber ein schattiges Plätzchen und machten uns auf zum Schnorcheln. Das erste Mal war etwas gewöhnungsbedürftig aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht – schöne bunte Fische sind gar nicht so eklig, wie große komische Maschseekarpfen :-). Gen Nachmittag brachen wir nach dieser Überdosis Sonne wieder auf. Diesen tollen Tag rundeten wir noch in einem sehr netten Restaurant mit sehr sehr leckern Essen ab.
Heute ging es dann früh los. Denn wir haben ja einen langen Weg vor uns. Vom Hotel also zur Fähre, eine Stunde Fähre, dann die Fahrt von der Fähre nach Cagayan de Oro. Geplant war noch Einkäufe im Supermarkt zu erledigen, noch gemeinsam Mittag zu essen und dann zum Flughafen aufzubrechen. Aber es kam alles anders… Polizeikontrolle! Hin und her… viele Diskussionen und Telefonate und am Ende durfte unser Fahrer nicht mehr weiter fahren. Das bedeutete aber keineswegs, dass unser Kleinbus nicht weiter fuhr. Denn es fuhr einfach ein Polizist das Auto und ein weiterer stieg mit hinten gemeinsam mit dem eigentlichen Fahrer ein. Glücklicherweise konnte noch geklärt werden, dass sie uns nicht bis zum Flughafen fahren, sondern bis zu dem Restaurant. Also war zwar alles ein bisschen nervig und kurios aber im Endeffekt konnten wir noch ein schönes Mittagessen genießen. Und dann ging es los Richtung Flughafen mit neuem Bus, und plötzlich steht alles – Unfall, Baustelle und eh alles blöd. Hmm, da haben wir ganz schön geschwitzt. Auf die übliche Art der Philippinos wurden neue Spuren aufgemacht und alles ging kreuz und quer, Straßenteile wurden gesperrt und eine Umleitung tat sich auf. Irgendwann ging es glücklicherweise besser voran aber wir waren schon ziemlich spät dran. Da war nur noch ein mini – kurzes Abschiedsdrücken angesagt und schon ging es im Sauseschritt zum Check- In. Dort wurde uns mitgeteilt, dass wir auf ein früheres Flugzeug gebucht wurden, was Verspätung hat und schon wurden wir auch schon namentlich über den Lautsprecher ausgerufen. Also ging es weiter im Sauseschritt über die Bezahlung der Flughafengebühr, durch den Sicherheitscheck, direkt ins Flugzeug. Hört sich jetzt vielleicht nicht so an aber es war sehr nervenaufreibend. Aber wir sind gut in Manila angekommen und mussten dann „nur noch“ eine Stunde auf ein Gepäckstück warten… Dann kam glücklicherweise heraus, dass wir nicht noch mit dem Terminaltransfer durch Manila zu einem anderen Terminal fahren müssen – das war mal eine guten Nachricht. Jetzt sitzen wir noch in Manila, sind schon müde vom Tag und eigentlich geht die anstrengende Reise erst los. Aber wir hoffen das Beste.
See you in Germany!
Camigiun
Am Dienstag, den 12.08. sind wir per Auto und Fähre nach Camiguin aufgebrochen, einer kleinen Insel, die zu Mindanao gehört.
Mittags kamen wir an und erkundeten unser Resort direkt am Meer und natürlich ging es auch wieder in den Pool (ins Meer kommt man hier leider nicht so schön rein). Im Schatten ließ es sich auch gut aushalten und so machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag und schon wieder verfliegt ein Tag…
Nun sind wir schon bei gestern angekommen. Da haben wir einmal die Insel umrundet. Das Highlight war White Beach. Hört sich zwar spektakulärer an, als es dann tatsächlich war, denn der Strand war wirklich winzig aber wir konnten von da aus schön ins Meer. Außerdem gab es dort ein Projekt zum Schutz der Muscheln. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie groß Muscheln werden können… echt gruselig! Außerdem gab es dort diese kleinen Fische, die einen an den Füßen rumknabbern und ich habe mich echt getraut meine Füße in das Wasser zu halten, das war eine Überwindung aber im Endeffekt gar nicht so schlimm und ziemlich kitzelig.
Und so seid ihr schon wieder auf dem neuesten Stand. Heute geht es in einen neuen Tag.
Mindanao
Am 06.08. sind wir also nach Mindanao geflogen. Dort gab es noch wichtige Vorbereitungen für das große Ereignis und es mussten nochmal die Kleider und Anzüge anprobiert werden. So neigte sich der Abend schon ganz schnell wieder dem Ende zu. Im Hotel angekommen ging es noch in den Pool und dann war auch schon Schlafenszeit.
Am nächsten Tag hieß es erstmal Entspannung. Das war auch dringend nötig! Und schön am Pool lässt sich das ja auch gut aushalten :-). Abends wurde dann die Zeremonie geprobt. Das war schon sehr interessant.
Freitag musste dann morgens noch eine Tanzeinlage für die Hochzeit geprobt werden. Wenn man so gar nicht tanzen kann ist das echt ne gute Sache aber es war sehr lustig! Und zum Glück war auch noch genug Zeit eine Runde im Pool einzulegen, bevor dann ein gemixter Junggesellinnen/ Junggesellen- Abschied stattfand, inklusive Poolsession.
Dann gab es am nächsten Tag einen Ausflug zu zwei Wasserfällen. Der erste war ganz nett und wir konnten uns auch ein wenig abkühlen. Doch der Zweite war so richtig beeindruckend. Es ging zwar erstmal über 400 Stufen nach unten aber das wurde auch belohnt. Kaum unten angekommen ging es in den See vor dem Wasserfall. Das war sehr erfrischend und wirklich richtig toll! Es war wirklich sehr schön dort vom See aus den Wasserfall und die tolle Umgebung aus nächster Nähe zu betrachten. Es gab eine ziemlich starke Strömung vom Wasserfall aus und es war ziemlich anstrengend dorthin zu schwimmen. Aber wir haben es geschafft und sind sogar durch den Wasserfall durchgeschwommen. Das war wirklich ein tolles Erlebnis. Danach mussten wir nur leider die vielen Stufen wieder hoch aber das haben wir dann auch noch geschafft.
Und dann war der große Tag! Da gibt es wirklich viele tolle Sachen zu erzählen aber hier in Kürze: Schon früh ging es los für uns Mädels in ein anderes Hotel. Dort zogen wir uns um und wurden geschminkt und viel Zeit verging. Auch hier wurden viele Fotos gemacht (hier sind wir übrigens eine kleine Attraktion und es werden ganz viele Fotos von uns und mit uns gemacht, ist irgendwie ganz witzig aber manchmal auch ein bisschen anstrengend, auf Facebook und You Tube sind wir jetzt auch vertreten…). Die Männer machten sich derweil im anderen Hotel zurecht. Zu um 17 Uhr ging es dann zur Zeremonie. Die war wirklich mal ganz anders als in Deutschland, echt interessant. Die Location war wirklich total schön, sie fand draußen statt und es war toll dekoriert. Zum Ende gab es dann auch noch ein Feuerwerk. Sehr schön! Danach gab es dann einen kleinen Snack und mit unserer Tanzeinlage führten wir dann das Brautpaar in den Saal ein. Dann gab es noch Reden, Spiele und Tänze und natürlich auch was zu Essen. Ziemlich schnell gab es jedoch eine Aufbruchstimmung (philippinische Hochzeiten gehen nicht so lange). Wir eröffneten jedoch einfach noch die Tanzfläche und glücklicherweise bekamen wir auch noch ein bisschen Gesellschaft. Wir ließen den Abend noch gemütlich auf dem Zimmer ausklingen. Es gibt auch ein Video zu dem Hochzeitstag, für einen ersten Vorgeschmack: http://Youtu.be/4UkPFiZ8gJ0
Der nächste Tag war dann natürlich auch erstmal Entspannung am Pool und dann gab es endlich auch mal eine Hausbesichtigung und einen tollen Abend in einem Restaurant am Meer. Abends hieß es dann wieder Sachen packen um am nächsten Tag mit dem Auto nach Camiguin aufzubrechen. Fortsetzung folgt…










































































