Dingle-Way, sechste Etappe: von Cuas nach Coghane

Nachdem wir eine zeitlang nicht dazu gekommen sind und dies nun der dritte Bericht in Folge sein wird, den wir kurz hintereinander veröffentlichen sind wir dann auch wieder in der Gegenwart angekommen.
Gestern machten wir uns zu der sechsten und laut Reiseführer schwierigsten Etappe auf den Weg. Wir bemühten uns also frühzeitig aufzubrechen, um genug Zeit zur Verfügung zu haben. Da wir am Fuße des Mount Brandon übernachtet hatten, dessen Sattel wir heute überqueren wollten, ging es auch ziemlich schnell stetig bergauf. Wir kamen wieder auf Schafweiden. Diesmal gab es jedoch gar keinen Weg, sondern wir arbeiteten uns von Holzpfeiler zu Holzpfeiler immer weiter die sehr unebene und teilweise nasse Wiese nach oben. Am Anfang war der Anstieg noch relativ human, bis es dann irgendwann immer steiler wurde. Als wir schon dachten, dass wir oben sind, stieg der Weg nur eine Weile nicht so stark an bis es wieder ordentlich nach oben ging. Auch wenn es ein bisschen diesig war, hatte man wirklich tolle Ausblicke und der Aufstieg lohnte sich. Die Wiesen waren teilweise sehr nass, so dass man sich immer wieder einen einigermaßen trockenen Weg bahnen musste. Aber nach einigen Kilometern hatten wir den Sattel erreicht, wo es unglaublich windig war und wir zusahen wieder nach unten in windstillere Regionen zu kommen. Der Weg nach unten war auch nochmal sehr anspruchsvoll. Da alles matschig war und die Steine über die wir kletterten auch teilweise nass waren, musste man schon sehr vorsichtig sein. Wir bahnten uns wieder unseren Weg und versuchten möglichst trockenen Fußes weiter zu kommen. Nach einiger Zeit kamen wir dann an eine Schotterstraße und damit ging der anstrengendste aber damit auch schönste und abenteuerliche Teil dieser Etappe zu Ende. Diese Schotterstraße führte uns, weiterhin umgeben von Schafweiden, stetig nach unten, bis wir wieder eine kleine Straße erreichten. Dort wanderten wir noch durch ein kleines Örtchen, wo wir erneut einen Pub fanden, bei dem wir am Wasser sitzend ein kühles Getränk zu uns nahmen. Dann ging es weiter die Straße entlang, die dann bald nochmal ein Stückchen bergauf ging, um dann irgendwann abzubiegen und uns über grüne Schafsweiden unserem Ziel näher zu bringen. Nach 24 km haben wir diese Etappe gut hinter uns gebracht und den Abend im Pub ausklingen lassen, wo wir auch die Österreicher wieder trafen, denen wir auch schon auf dem Weg immer mal wieder begegneten.
Der heutige Tag war wieder ein Ruhetag, den wir in dem kleinen Dörfchen Cloghane verbrachten. Wir mussten zwar die Unterkunft wechseln, da jeweils immer nur eine Nacht frei war aber das war auch die einzige große Tat heute. Ansonsten haben wir das erneut gute Wetter genossen und uns einen entspannten Tag gemacht.

Ein Gedanke zu „Dingle-Way, sechste Etappe: von Cuas nach Coghane

  1. K&R Onnen

    Liebe Nina, lieber Ulf,

    die Fotos sind einfach großartig!
    Große Anerkennung für Euer Durchhalten auch bei unwirtlichem Wetter!
    Wir hoffen für Euch noch auf ein paar entspannte Tage – sie scheinen uns wohlverdient zu sein!

    … habt Ihr für uns gelegentlich noch die Nummer Eures – wohl für Mittwoch geplanten – Rückflugs?

    Liebe Grüße
    Katrin&Richard

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