Ich habe das Gefühl mir gehen langsam die Wörter aus 🙂 … aber ich werde (kurz) von den letzten Tagen berichten.
Der Weg zum Waterton National Park war mal wieder was anderes, wir ließen die Berge hinter uns und kamen in immer flacheres Land. Wir sahen grüne Wiesen und Felder, Kühe und Pferde auf den Weiden… so eine richtige Cowboylandschaft. Das war auch mal eine schöne Abwechslung. Bald sahen wir aber auch wieder die Berge in der Ferne und kamen Waterton näher. Wir hatten uns für diesen weiter entfernten Nationalpark entschieden, da er im Gegensatz zu dem Jasper – und Banff National Parks nicht ganz so touristisch überlaufen ist und Waterton als sehr idyllisch und ruhig beschrieben wurde. Als wir dort ankamen war es mega voll und an der Touristeninformation wurde uns leider auch die schlechte Nachricht unterbreitet, dass leider keine Unterkunft mehr zu bekommen ist… Es war Samstag, das Wetter war sehr schön, es war das erste Schulferienwochenende und dann war auch noch so ein Wildblumenfestival. Da hatten wir echt mal Pech :-/. Aber die Frau in der Touriinfo war wirklich sehr nett und telefonierte für uns in der näheren Umgebung, um noch eine Unterkunft zu bekommen. Wir bekamen noch das letzte Zimmer in einem 50km entfernten Ort. Glück im Unglück. Das letzte Zimmer war leider nicht das Schönste aber für eine Nacht haben wir es überlebt.
Am darauffolgenden Tag dann wieder nach Waterton und eine schöne Unterkunft gefunden für die nächsten zwei Nächte. Puh! Dort sind wir ein bisschen am See entlang geschlendert und haben etwas Abkühlung gesucht. Auf so warmes Wetter waren wir hier echt nicht eingestellt, es waren über 30 Grad. Dann fuhren wir noch zu einem anderen See, wo wir Kanu fuhren. Die Hoffnung, dass es auf dem See ein bisschen kühler ist, erfüllte sich leider nicht all zu sehr aber schön war es dennoch. Wieder zurück an unserer Unterkunft machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag.
Am nächsten Tag machten wir uns mal wieder zu einer Wanderung auf. Für euch hört sich die Beschreibung wahrscheinlich so an, wie jede Wanderung, die wir bisher gemacht haben: schöner verwunschener Wald, ordentlich berghoch, schmale Wege an Berghängen, tolle Aussicht… aber es war wirklich sehr schön. Das erste Zwischenziel war an einem tollen Bergsee, in dem sich die Berge spiegelten. Weiter ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen wunderschönen Blick hatte auf die Berge und Seen. Toll!
Nun geht es schon wieder weiter zu unserer letzten Station, in eine Lodge irgendwo im nirgendwo. Dort ist absolute Ruhe angesagt!
(Bilder gibt es leider wieder nachgeliefert, vielleicht auch erst in Deutschland)

Habe nicht das Gefühl dass dir die Wörter ausgehen. Immer noch sehr anschaulich und lebendig. Einfach toll!!
Genießt die letzten Tage, hier scheint im Moment auch die Sonne aus allen Knopflöchern.
Lieben Gruß, Iris