Dingle – Way, vierte Etappe: von Dingle nach Dunquin

Nachdem wir den Tag vorher einen gemütlichen Ruhetag hatten, ging es wieder los mit der nächsten Etappe.
Um aus der Stadt raus zu kommen ging es wieder ein paar größere Straßen entlang. Das kann man wohl nicht vermeiden. Wir starteten im Regen, sogar mit Regenjacken an. Aber dieser verflüchtigte sich bald und es wurde wirklich ein wunderschöner Tag mit überwiegend Sonne.
Die Straßen auf denen wir liefen wurden wieder kleiner und bald ging es auch wieder über schöne Graswege zwischen den Weiden entlang.
Bald kamen wir an einen tollen Sandstrand, an dem wir auch eine ganze Weile entlang liefen. Ich hätte nicht gedacht, dass es hier so tolle, lange Sandstrände gibt – wirklich schön. Da konnte man sich gar nicht satt sehen. Nach einer Weile verließen wir diesen und nach einiger Zeit ging der Weg immer weiter nach oben bis wir wieder auf Schafweiden landeten und einen fantastischen Blick auf die Küste hatten. Hier liefen wir eine ganze Zeit lang und genossen den tollen Ausblick. Der Weg machte es uns nicht allzu einfach, sondern ging immer wieder rauf und runter aber es sollte ja auch nicht zu langweilig werden :-).
Die Strecke war wirklich richtig toll, vor allem bei dem schönen Wetter. Bald erblickten wir auch Blasket Island, die mittlerweile unbewohnte Insel, die man von dort oben sehr gut sehen konnte. Nach einigen Kilometern ging es leider wieder nach unten und wir mussten eine zeitlang an der Straße entlang laufen.
Wie wir mittlerweile gelernt haben, kann sich in Irland schnell das Wetter ändern und plötzlich fing es an zu regnen. Also schnell in die Regenjacken und dann war der Schauer auch schon schnell wieder vorbei. Wir bogen Richtung Küste ab und nach kurzer Zeit waren wir dann auch schon in Dunquin, einem kleinen Dörfchen an der Küste. Wieder 23 km geschafft :-).
Dies war die erste Etappe, bei der wir andere Wanderer sahen. Zum einen waren auch Tageswanderer dort unterwegs, zum anderen trafen wir aber auch Leute, die ebenfalls den Dingle – Way liefen. Beim Abendessen bekamen wir dann auch Gesellschaft von einem anderen Deutschen, der zwar nicht wanderte aber mit dem Mietwagen in Irland unterwegs war. So ging auch dieser Tag zu Ende.

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