{"id":409,"date":"2015-06-21T03:00:00","date_gmt":"2015-06-21T01:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/logbuch.onnen.it\/?p=409"},"modified":"2015-06-22T04:57:56","modified_gmt":"2015-06-22T02:57:56","slug":"lake-louise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/logbuch.onnen.it\/index.php\/2015\/06\/21\/lake-louise\/","title":{"rendered":"Lake Louise"},"content":{"rendered":"<p>In Lake Louise (Banff National Park) angekommen (von Field aus \u00fcberigens nur 25km entfernt) haben wir uns zun\u00e4chst erst mal eine Unterkunft gesucht. Untergekommen sind wir in einer total sch\u00f6nen, gem\u00fctlichen Blockh\u00fctte, in der wir es uns die letzten Tage gem\u00fctlich gemacht haben. Nachdem wir diese sch\u00f6ne Unterkunft sicher hatten, schauten wir uns ein bisschen die Umgebung an. Den Lake Louise kannten wir zwar schon (da hatten wir beim letzten Mal diese tolle Wanderung zum Tea House und den Gletschern gemacht) aber er ist auch immer wieder nett anzuschauen. Dort schlenderten wir ein wenig durch die Gegend und lie\u00dfen es nach der gestrigen anstrengenden Wanderung ein bisschen ruhiger angehen. Danach ging es noch zum Moraine Lake, wo wir uns ebenfalls ein bisschen umsahen und die Landschaft genossen. Dort hat es uns ebenfalls gut gefallen. Diese t\u00fcrkisfarbenden Gletscherseen sind immer wieder unglaublich. Am sp\u00e4ten Nachmittag wurde dann nur noch eingekauft, Infos am Visitor Center eingeholt und, das muss hier doch auf jeden Fall erw\u00e4hnt werden, abends haben wir tats\u00e4chlich selber gekocht und es uns in unserer H\u00fctte gem\u00fctlich gemacht.<\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten Tag war absolute Ruhe angesagt. Wir verlie\u00dfen erst am sp\u00e4ten Nachmittag unsere Unterkunft und legten mal einen absoluten Ruhetag ein. Das war auch sehr sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Nun stand aber auch mal wieder eine Wanderung an. Vom Moraine Lake aus ging es los und wieder mal steil nach oben. Ulfs Theorie ist, dass die Wanderwege hier in Kanada alle so los gehen, damit die Touristen, die noch nie in ihrem Leben gewandert sind und das jetzt mal machen wollen gleich abgeschreckt werden :-). Wir lie\u00dfen uns nat\u00fcrlich nicht abschrecken und brachten erneut einige H\u00f6henmeter hinter uns. Ich habe mich in so kurzer Zeit bei einer Wanderung glaub ich noch nie so oft umgezogen. Los gewandert waren wir n\u00e4mlich mit Regenhose und Regenjacke, da es ziemlich stark geregnet hatte. Auf dem Weg nach oben h\u00f6rte es zum einen auf zu regnen und zum anderen wurde es ziemlich warm, also zun\u00e4chst mal Regenjacke aus; es wurde noch w\u00e4rmer: Regenhose aus; es wurde noch w\u00e4rmer, fing aber wieder leicht an zu regnen: Fleece aus, Regenjacke an&#8230;oh man. Nachdem wir oben angekommen waren, wurde auch hier erst mal gefr\u00fchst\u00fcckt (Unterbrochen von einem heftigen Regenschauer: Regenhose wieder an :-)). Um die Spannung vorwegzunehmen :-): den Rest des Weges blieb es trocken und ich zog nur noch mein Fleece wieder an, da es dann wieder k\u00e4lter wurde und irgendwann die Regenhose wieder aus. Jetzt aber weiter im Text: Nach unserem Fr\u00fchst\u00fcck ging es dann tats\u00e4chlich nicht mehr bergauf und wir gingen einen sch\u00f6nen Weg am Berghang entlang mit wundervollem Blick auf die Berge. Daran kann man sich echt nicht satt sehen. Am Wegesrand waren einige sch\u00f6ne Blumen zu entdecken und irgendwann trafen wir auch wieder auf Schnee. Diesmal sind wir jedoch bei der \u00dcberquerung der Schneefelder nicht eingesunken, es war nur teilweise ziemlich rutschig. Dies bew\u00e4ltigten wir aber auch und kamen dann auch an unserem Ziel dem Lake Eiffel an. Wie ihr bemerkt, bewegen wir uns hier von See zu See. Dieser hier ist aber auch ziemlich sch\u00f6n. Ein kleiner klarer Bergsee, in dem sich die Berge spiegeln, sehr idyllisch. Dort legten wir noch eine sch\u00f6ne Picknickpause ein und genossen mal wieder. Dann machten wir uns langsam auf den R\u00fcckweg, der uns auch noch mal neue sch\u00f6ne Perspektiven offenbarte. Alles in allem eine sehr sch\u00f6ne Wanderung. Danach ruhten wir uns aus und dann ging es noch zum Abendessen und so neigte sich schon wieder ein weiterer Tag dem Ende zu.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag war Rafting angesagt. Dazu mussten wir zwar wieder ein St\u00fcck westw\u00e4rts und somit zur\u00fcck fahren aber das war es wert. Zun\u00e4chst bekamen wir eine kurze Einf\u00fchrung, bei der uns unter anderem mitgeteilt wurde auf was f\u00fcr eine &#8222;Erfrischung&#8220; wir uns einlassen: der Kicking Horse River ist n\u00e4mlich nur 4 Grad kalt. Danach wurde uns noch erkl\u00e4rt, was wir alles gegen die K\u00e4lte bekommen und wie es angezogen wird. Wir wurden n\u00e4mlich in ein Neoprenanzug mit dazugeh\u00f6rigen Schuhen gesteckt. Dar\u00fcber kam ein Fleece, dann noch eine Regenjacke und dar\u00fcber dann noch die Rettungsweste und einen Helm bekamen wir auch noch; die beiden letzteren weniger gegen die K\u00e4lte als f\u00fcr die Sicherheit. Dann ging es mit alten Schulbussen zum Fluss runter und dort bekamen wir dann eine Einweisung, was zu tun ist, wenn wir \u00fcber Bord gehen und welche Kommandos wir dringend zu befolgen haben, damit das nicht passiert. Dann ging es los: zun\u00e4chst sa\u00dfen wir hinten und konnten uns alles erst mal mehr oder weniger entspannt anschauen, alle Kommandos wurden noch mal in dem seichten Bereich ge\u00fcbt und dann ging es langsam los mit den Stromschnellen. Ich h\u00e4tte irgendwie nicht gedacht, dass man dabei sooo extrem nass wird: das Wasser schwappte teilweise komplett \u00fcber uns, das Boot lief voll und das kalte Wasser lief in jede Ritze. Da half dann auch der Anzug, Fleece und Regenjacke nichts mehr. Es war echt ziemlich kalt! Ulf steckte das kalte Wasser um einiges besser weg und genoss das Ganze in vollen Z\u00fcgen. Er h\u00e4tte noch stundenlang so weiter raften k\u00f6nnen. Nachdem wir eine ein kilometerlange Stromschnelle hinter uns gebracht hatten, bei der wir ziemlich nass geworden waren, wechselten unsere Vierergruppe von hinten nach vorne und auch die Paddler wurden durchgetauscht und wir waren dran. Nun war es nicht mehr ganz so kalt, da man sich bewegte aber man musste sich auch mehr darauf konzentrieren bei den Turbulenzen nicht aus dem Boot zu fallen. Und: vorne wird man nat\u00fcrlich noch mal viel nasser. Ich dachte, dass das gar nicht geht aber das kalte Wasser kannte kein erbarmen :-). Als dann zum Ende hin der Guide meinte, wer jetzt noch kurz im Fluss schwimmen gehen m\u00f6chte kann das gerne tun, man muss sich nur gut am Boot festhalten, hielt ich das erstmal f\u00fcr einen guten Scherz. Aber wir ihr euch vielleicht denken k\u00f6nnt, meinte er das tats\u00e4chlich ernst und Ulf sprang ohne zu z\u00f6gern in den kalten Fluss rein. Ich blieb dann lieber mal im Boot. Irgendwer musste dann die Schwimmer ja auch wieder ins Boot ziehen, das war gar nicht so einfach. Danach hie\u00df es nur noch landen, Boote auf die Anh\u00e4nger und dann ging es schnell mit den Schulbussen wieder zur Basis zur\u00fcck. Dort zogen wir uns wieder um und dann gab es auch noch hei\u00dfe Schokolade zum Aufw\u00e4rmen, dazu Cookies und Wassermelone. Danach ging es mir schon viel besser. Das war wirklich ein tolles Erlebnis nur ein bisschen w\u00e4rmer h\u00e4tte es f\u00fcr meinen Geschmack sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dann sind wir auch schon beim gestrigen Tag angekommen, an dem wir unsere sch\u00f6ne Unterkunft in Lake Louise verlie\u00dfen und uns auf den Weg in den Kootenay National Park, nach Radium Hot Springs, aufmachten. Damit geht es dann im n\u00e4chsten Bericht weiter :-).<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-409 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/logbuch.onnen.it\/img_5269\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/logbuch.onnen.it\/wordpress_352_wZfyA7nM\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/IMG_5269-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" 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